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Neue Studie veröffentlicht: Smartphone-Apps können bei psychischen Beschwerden unterstützen
Unsere neue systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse zeigt: Eigenständig nutzbare Smartphone-Apps können bei einigen psychischen Beschwerden helfen, die Effekte sind jedoch meist klein bis moderat und nicht für alle untersuchten Bereiche nachweisbar. Positive Ergebnisse fanden sich vor allem bei Schlafproblemen, Depressionen und Angststörungen. Als niedrigschwelliger Einstieg oder zur Überbrückung können Apps sinnvoll sein; etablierte Behandlungen und begleitete internetbasierte Interventionen sollten aufgrund der besser belegten Wirksamkeit jedoch Vorrang haben.
Erstautorin der Studie ist Jennifer Kulke (TUM Professur für Psychology & Digital Mental Health Care, FAU). Die Studie wurde in The Lancet Digital Health veröffentlicht.
Kulke, J. K., Fuhrmann, L. M., Berking, M., *Ebert, D. D., Baumeister, H., Derfiora, A., Veldhouse, A., & Weisel, K. K. (2025). Efficacy of standalone smartphone apps for mental health: an updated systematic review and meta-analysis. The Lancet Digital Health, 7(11), 100923. https://doi.org/10.1016/j.landig.2025.100923
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