KoWOrg-München

Kollektives Wohlbefinden auf der Organisationsebene: Gesundes Zusammenleben in städtischen KiTas in München
Das Projekt KoWOrg ist im Jahr 2026 gestartet und wird bis 2027 durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Unter Leitung von Prof. Dr. Orkan Okan arbeitet die TUM gemeinsam mit dem Referat für Bildung und Sport der Stadt München an dem Ziel, das kollektive Wohlbefinden auf Organisationsebene in Kindertageseinrichtungen (Kitas) zu stärken. Im Fokus stehen hierbei die Fachkräfte der Einrichtungen der Stadt München.
Hintergrund
Kindertageseinrichtungen als zentrale Bildungs- und Betreuungsorte tragen nicht nur für Kinder, sondern auch für pädagogische Fachkräfte und Leitungen maßgeblich zur Gestaltung von Alltags- und Arbeitskultur bei. Ein gesundes und unterstützendes Organisationsklima fördert das individuelle und gemeinsame Wohlbefinden und hat unmittelbaren Einfluss auf Qualität, Zufriedenheit und nachhaltige Entwicklungsprozesse.
Was bislang jedoch fehlt, sind praxistaugliche Konzepte, die das kollektive Wohlbefinden über die verschiedenen Ebenen im Kita-Setting systematisch erfassen, evaluieren und stärken. Steigende Anforderungen, beispielsweise durch Fachkräftemangel und gesellschaftlichen Wandel, erfordern innovative Organisationsansätze.
Projektziele & Vorgehen
Ziel des Projekts ist es, erstmalig das kollektive Wohlbefinden auf Organisationsebene im Setting Kita systematisch zu untersuchen und langfristig zu stärken.
Hierfür werden im Projekt:
- ein Literatur-Review durchgeführt
- Bestehende Angebote der Stadt München analysiert,
- qualitative Fokusgruppeinterviews mit Fachkräften und Leitungspersonen durchgeführt.
Auf dieser Grundlage werden:
- ein praxisnaher Leitfaden mit Standards zur Orientierung für Träger, Leitungen und Fachkräfte entwickelt (Beispiele: siehe hier und hier),
- ein theoretisch fundiertes Modell und eine Definition des kollektiven Wohlbefindens auf Organisationsebene entwickelt.
Beides basiert auf wissenschaftlicher Literatur, bestehenden Konzepten sowie den Aussagen und Anregungen von Fachkräften.
Die Ergebnisse können als Grundlage für Empfehlungen zu künftigen Interventionen und deren Implementierung dienen. Es wird ein multiperspektivischer, partizipativer Ansatz verfolgt, der Wohlbefinden und Gesundheitskompetenz verknüpft.
Projektleitung und Ansprechpartner:innen
Prof. Dr. Orkan Okan (Projektleitung)
Monika Singer (wiss. Mitarbeiterin im Projekt)
Eva Winkler von Mohrenfels (wiss. Mitarbeiterin im Projekt)
Alena Bex (wiss. Mitarbeiterin im Projekt)
Projektpartner und Förderer


