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TUM TriDay 2026: Triathlon trifft Wissenschaft – Coole Tests rund um die Wechselzone
Sport- und Gesundheitswissenschaften, W00BBR-newscat-exercisebiology |
Die sogenannten TriDays des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) sind bayernweite Triathlontage, bei welchen sich Kinder und Jugendliche aus Bayern regelmäßig vereinsübergreifend treffen. Wie auch schon im letzten Jahr waren die Kinder und Jugendlichen wieder zu Gast an dem neuen TUM Campus im Olympiapark der Technischen Universität München. Dieser Tag wurde in Kooperation von der TU München, dem Trisport Erding e.V. und dem BTV organisiert und durchgeführt. Der diesjährige Tag stand wieder ganz im Zeichen der vierten Disziplin im Triathlon, des Wechsels zwischen den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen.
Warum ist diese vierte Disziplin gerade bei Kindern und Jugendlichen so wichtig?
Je kürzer die Wettkampfstrecken im Triathlon sind, desto wichtiger wird auch der Wechsel zwischen den Disziplinen, weil wir hier viel Zeit verlieren können. Dieser Zeitverlust ist, wenn überhaupt, nur mit großer Anstrengung - schwer wieder aufzuholen, da dieser nicht selten 15% und mehr der Gesamtwettkampfzeit ausmacht. Das trifft nicht nur auf die Schüler- und Jugendwertungen zu, sondern auch auf Supersprinttriathlons im Erwachsenenbereich. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die ausdauerrelevanten Fähigkeiten, sondern auch die Abläufe beim Wechsel zu trainieren. Gerade beim Wechsel ist es wichtig koordinative Abläufe auch unter Zeitdruck und körperlicher Belastung korrekt und flüssig zu absolvieren.
Ein Team aus Studierenden der Sportwissenschaften, unter der Leitung von Valentin Nusser und Martin Schönfelder, haben zusammen mit unserem BTV überlegt ein neues Testsystem auszuprobieren. Bei diesem Test ging es schwerpunktmäßig um die Handlungsabläufe beim Wechsel, die mit einem simulierten Schwimmen und kurzen Strecken aus Radfahren und Laufen gekoppelt wurden. Neben diesem Test haben die Studierenden auch weitere sportmotorische Tests, wie den Deutschen Motorik Test, in den Diagnoselaboren der TU München mit den Kindern durchgeführt.
Natürlich kamen die Kinder und Jugendlichen beim abschließenden Cross-Duathlon über den Campus auf Ihre Kosten. Neben dem Laufen und Radfahren, mussten sie zudem etliche Hindernisse, wie Treppen, Erdwellen, Böschungen und Paletten überwinden. Gerade diese Elemente sind sehr motivierend, schulen aber auch die Radbeherrschung, was nicht zuletzt auch ein wichtiger Sicherheitsfaktor im Wettkampf aber auch im alltäglichen Straßenverkehr darstellt.
Alles in allem war es wieder ein sehr gelungener Tag, gleichwohl die warmen Temperaturen sehr fordernd waren. Aber wir freuen uns schon auf die Ergebnisse der Messungen und auch die nächste Austragung im kommenden Jahr, wenn es wieder heißt „TUM TriDay 2027“.