Unter der Projektleitung Marianne Meiers (Doktorandin und Expertin beim FIFA-Projekt „Football for Hope“) und der Fachreferentin Kathrin Lehmann (Champions League-Gewinnerin und UEFA B-Lizenztrainerin) wurden hierfür im Vorfeld elf studentische Trainerinnen und Trainer in einem speziellen Intensiv-Workshop für das Camp aus- und weitergebildet (Module z.B. "Ernährung, Sport und Gesundheit", "Gender und Fußball", "Sportpädagogische und sportspieldidaktische Grundlangen" oder "Erlebnis- und Naturpädagogik"). Die Studentinnen und Studenten wurden auf diesem Weg gezielt in pädagogischen Belangen geschult und konnten so im Lauf der Woche nützliche Erfahrungen im didaktischen Bereich sammeln.
Carolina Olufemi (Doktorandin am Lehrstuhl), die die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernahm, betreute in Zusammenarbeit mit Marianne Meier die Trainerinnen und Trainer während der Woche und setzte diese über den aktuellen Forschungsstand bezüglich "Störungen im Sportunterricht" in Kenntnis. Durch die beiden Betreuungspersonen erfuhren die Studentinnen und Studenten eine unschätzbar wichtige direkte Rückmeldung und konnten durch dieses Feedback viel Erfahrungen in Lehr-/Lernsituationen sammeln. Auch vom Lehrstuhls für Präventive Rehabilitative Sportmedizin wurde der ganzheitliche Ansatz gemäß dem Profil der neu definierten Fakultät tatkräftig mit Lehrmodulen unterstützt.
Die 27 Kinder wurden im Lauf der Woche differenziert geschult. Während es an Fußballstationen sportartspezifische Trainingseinheiten gab, konnten sich die jungen Sportler auch in vielfältigen anderen Disziplinen wie "Polysport-Olympia" oder "Erlebnispädagogik" einbringen und beweisen. Selbstverständlich kam auch der Spaß nicht zu kurz, denn das Eltern-Kinder-Turnier und die Freundschaftsspiele gegen das gleichzeitig stattfindende Mädchen-Fußballcamp von Kathrin Lehmann waren die Höhepunkte der Woche.
Die Projektverantwortliche Frau Professor Kugelmann zeigte sich sehr angetan vom Ablauf des Camps: „Ich bin überzeugt, dass Fußball eine
wundervolle Sportart darstellt, um jungen Menschen Freude an Sport und Bewegung zu vermitteln und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Das erste TUM-Fußballcamp sehe ich als großen Erfolg an."
Auch die Kinder zeigten sich durchweg begeistert. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten sich zum Abschluss sofort für das nächste Fußballcamp anmelden. Nach Wunsch der Kinder aber nicht erst im nächsten Jahr, sondern am liebsten gleich in den Herbstferien.
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Kinder-Fußballcamp der TU München ein großer Erfolg