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	<title>Department Health and Sport Sciences</title>
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	<updated>2026-07-15T17:35:11+02:00</updated>
	
		
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5588.atom</id>
				<title>Bericht zur hitzebezogenen Gesundheit der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik </title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-07-13T09:36:49+02:00</published>
				<updated>2026-07-13T10:18:24+02:00</updated>
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                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/bericht-zur-hitzebezogenen-gesundheit-der-professur-fuer-sport-und-gesundheitsdidaktik/">
                            Bericht zur hitzebezogenen Gesundheit der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik 
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Extreme Temperaturen zählen zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in ganz Europa. Während Kennzahlen zu hitzebedingten Todesfällen oder wirtschaftlichen Schäden seit Jahren etabliert sind, ist bislang nur wenig darüber bekannt, wie Menschen längere Wärmeperioden im Alltag erleben, welche gesundheitlichen Beschwerden auftreten und welche Faktoren dazu beitragen, sich wirksam zu schützen.</p>
<p class="text-justify">Genau hier setzt der neue <a href="https://zenodo.org/records/21106253" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bericht zur hitzebezogenen Gesundheit in Deutschland</a> an, der von der <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik </a>angefertigt worden ist. Erstmals wurden während einer bundesweiten Hitzewelle (Mitte bis Ende Juni 2026) gesundheitliche Beschwerden, hitzebezogene Gesundheitskompetenz und Schutzverhalten gemeinsam in einer repräsentativen Befragung von 2.100 Personen untersucht. Die Ergebnisse liefern eine wichtige wissenschaftliche Grundlage, um besonders belastete Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und Präventions- sowie Anpassungsmaßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Hitze wird häufig erst dann wahrgenommen, wenn sie bereits zu gesundheitlichen Problemen führt. Unser Ziel war es deshalb, besser zu verstehen, wie Menschen solche Wetterextreme im Alltag erleben und welche Faktoren sie dabei schützen können. Mit dem Bericht schaffen wir dafür erstmals eine wissenschaftliche Datengrundlage“, sagt <a href="https://www.professoren.tum.de/mess-filip" target="_blank" class="ti ti-link-ext" rel="noreferrer">Prof. Dr. Filip Mess</a>, Leiter der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik.</p>
<p class="text-justify"><strong>Gesundheitliche Belastung betrifft große Teile der Bevölkerung</strong></p>
<p class="text-justify">Die Ergebnisse zeigen, dass hohe Temperaturen für viele Menschen unmittelbare gesundheitliche Folgen haben. 96 Prozent der Befragten berichten von wiederkehrenden Beschwerden während der Hitzephasen, mehr als drei Viertel sogar von mindestens einem direkt gesundheitsrelevanten Symptom. Besonders häufig leiden die Umfrageteilnehmer unter Schlafproblemen (55 Prozent), Antriebslosigkeit (47 Prozent), starker Müdigkeit (41 Prozent) und Kreislaufproblemen (33 Prozent).</p>
<p class="text-justify">Auffällig sind zudem die Unterschiede zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen. Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status sowie Personen mit chronischen Erkrankungen berichten über eine höhere gesundheitliche Belastung. Überraschend ist, dass jüngere Erwachsene häufiger Beschwerden angeben als ältere Menschen und gleichzeitig seltener vorbeugende Schutzmaßnahmen umsetzen.&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Gesundheitskompetenz entscheidet mit über die Belastung</strong></p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Ergebnis des Policy Briefs betrifft die hitzebezogene Gesundheitskompetenz. Rund die Hälfte der Befragten weist eine mindestens „problematische Ausprägung“ auf. Gemeint ist damit nicht fehlendes Wissen über hohe Temperaturen, sondern Schwierigkeiten, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, richtig einzuordnen und im Alltag anzuwenden. Menschen mit einer höheren Gesundheitskompetenz berichten dagegen gleichzeitig über eine geringere Symptombelastung.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Gesundheitskompetenz bedeutet nicht, möglichst viel über Hitze zu wissen“, erklärt <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/team/wissenschaftliche-mitarbeitende/dr-jan-schmid-ellinger/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Jan Schmid-Ellinger</a>, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik. „Entscheidend ist, ob Menschen relevante Informationen finden, bewerten und rechtzeitig in konkretes Handeln umsetzen können. Genau hier sehen wir noch erhebliches Potenzial.“&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Schutzmaßnahmen beginnen häufig erst nach ersten Beschwerden</strong></p>
<p class="text-justify">Die Untersuchung deutet außerdem darauf hin, dass viele Menschen ihr Verhalten erst dann anpassen, wenn bereits gesundheitliche Beschwerden aufgetreten sind. Schutzmaßnahmen werden damit häufig als Reaktion auf eine bestehende Belastung umgesetzt und nicht vorbeugend. Gleichzeitig weisen die Forschenden des Departments darauf hin, dass sich Risiken nicht allein durch individuelles Verhalten vermeiden lassen. Faktoren wie Wohnverhältnisse, Arbeitsbedingungen oder städtische Infrastruktur beeinflussen maßgeblich, wie stark Menschen extremen Temperaturen ausgesetzt sind.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Unsere Ergebnisse zeigen, dass individueller Hitzeschutz wichtig ist, aber allein nicht ausreicht“, sagt Prof. Mess. „Neben einer besseren Gesundheitskommunikation braucht es auch strukturelle Maßnahmen – beispielsweise in der Stadtplanung oder am Arbeitsplatz – damit Menschen sich wirksam vor den gesundheitlichen Folgen extremer Temperaturen schützen können.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Grundlage für Prävention und Klimaanpassung</strong></p>
<p class="text-justify">Aus den Ergebnissen leiten die Forschenden konkrete Empfehlungen für Prävention und Gesundheitskommunikation ab. Dazu gehören die gezielte Förderung hitzebezogener Gesundheitskompetenz, zielgruppenspezifische Informationsangebote sowie eine stärkere Verknüpfung von Wetterwarnungen mit konkreten Handlungsempfehlungen. Gleichzeitig unterstreicht der Bericht die Bedeutung langfristiger struktureller Maßnahmen, etwa klimaangepasster Stadtentwicklung oder gesundheitsförderlicher Arbeits- und Wohnbedingungen.&#160;</p>
<p class="text-justify">Mit dem Bericht liefert die Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik erstmals eine umfassende empirische Grundlage, um gesundheitliche Auswirkungen extremer Wärme in Deutschland nicht nur anhand von Mortalitätsdaten, sondern auch anhand von Alltagserfahrungen der Bevölkerung zu bewerten. Die Ergebnisse sollen künftig dazu beitragen, Präventions- und Anpassungsstrategien wissenschaftlich fundiert weiterzuentwickeln.</p>
<p class="text-justify"><br />Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik</a><br />Zum <a href="https://zenodo.org/records/21106253" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bericht der hitzebezogenen Gesundheit in Deutschland&#160;</a><br />Zur Projektseite <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/forschungsprojekte/klimawandel-und-gesundheit/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">“Klimawandel und Gesundheit”</a></p>
<p class="text-justify"><br /><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Filip Mess<br />Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24520<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4psvsz8woccJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">filip.mess(at)tum.de</a></p>
<p><br />Dr. Jan Schmid-Ellinger<br />Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24974<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4tkx8ovvsxqobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">jan.ellinger(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: Microsoft Copilot (KI-generiert)/Privat</i></p>
				</div></content>
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5585.atom</id>
				<title>„KI ist nur ein Mosaiksteinchen im Gesamtkunstwerk Fußball“</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-07-09T11:16:11+02:00</published>
				<updated>2026-07-09T11:40:49+02:00</updated>
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/ki-ist-nur-ein-mosaiksteinchen-im-gesamtkunstwerk-fussball/">
                            „KI ist nur ein Mosaiksteinchen im Gesamtkunstwerk Fußball“
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 entgeht den Kameras kaum noch eine Bewegung: Moderne Tracking-Systeme erfassen das Spiel mit höchster Präzision und zeichnen selbst kleinste Bewegungen der Spieler auf. Im Interview erklärt <a href="https://www.professoren.tum.de/ausserplanmaessige-professoren/alphabetisch/link-daniel" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Daniel Link</a>, wissenschaftlicher Mitarbeiter am <a href="https://www.hs.mh.tum.de/trainingswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhl für Experimentelle Trainingswissenschaft</a>, wie solche Bewegungsdaten die Spielanalyse verändern und woran sich erkennen lässt, ob KI-Verfahren tatsächlich bessere Erkenntnisse liefern.</p>
<p class="text-justify"><i>Sie hatten schon zur EM 2024 die Einsatzmöglichkeiten von KI-gestützten Spielanalysen geschildert. Hat es in den vergangenen zwei Jahren neue Entwicklungen gegeben?</i></p>
<p class="text-justify">Ja, auf dem Gebiet tut sich viel. Ich persönlich finde beispielsweise Skelettaldaten besonders interessant - also Daten zu jedem einzelnen Körperglied. Diese Daten kann man inzwischen durch Fortschritte bei Kameratechnik und Computer-Vision-Modellen sehr genau erfassen.</p>
<p class="text-justify"><i>Wozu werden diese Daten erfasst?</i></p>
<p class="text-justify">Eingeführt wurde die Erfassung der Skelettaldaten vor allem für den Videoschiedsrichter, um beispielsweise ein Abseits semiautomatisch zu erfassen und auch für Animationen aus der Perspektive eines Spielers, die vor allem die Berichterstattung spannender machen. Es ist aber auch für die Spielanalyse sehr interessant, dass aus Positionen von Schultern, Fußgelenken, Ohren und Nase sowie Kniewinkeln leistungsdiagnostisch relevante Fragen beantwortet werden können.</p>
<p class="text-justify"><i>Wie helfen die Nasenbewegungen bei der Spielanalyse weiter?</i></p>
<p class="text-justify">Wenn man die Position der Ohren und der Nase kennt, kann man in etwa abschätzen, wohin ein Spieler guckt. Daraus lässt sich wiederum die „Situational Awareness“ ableiten, also zum Beispiel, welche Mitspieler und Gegner ein Spieler überhaupt gesehen hat, als er den Ball abgegeben hat. Wenn da die KI feststellt, dass jemand zu sehr auf den Ball fixiert ist und wenig die Umgebung scannt, kann man das im Training aufgreifen.</p>
<p class="text-justify"><i>Lassen sich daraus noch andere Dinge ableiten?</i></p>
<p class="text-justify">Wir haben beim diesjährigen <a href="https://www.mdsi.tum.de/mdsi/aktuelles/veranstaltungen/volltext/article/tum-football-analytics-hackathon-2026/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Fußball-Hackathon</a> an der TUM den Studierenden die Aufgabe gestellt, per Informationen aus den Skelettaldaten abzuleiten. Dabei sind sehr interessante Projekte herausgekommen. Zum Beispiel wurde aus der Veränderung von Laufparametern wie Schrittlänge oder Beinstreckung abgeschätzt, wie ermüdet die Spieler waren.</p>
<p class="text-justify"><i>Gibt es auch ein Zuviel an Daten? Eine kritische Masse, die wir irgendwann erreichen werden?</i></p>
<p class="text-justify">Eigentlich sind es jetzt schon zu viele Daten. Die Kunst ist, aus dieser gigantischen Menge, die zwei, drei Informationen zu ziehen, die man als Trainer oder Trainerin braucht, um während des Spiels zu entscheiden. Das ist aber eine sehr individuelle Entscheidung, die sich aus der jeweiligen Trainingsphilosophie speist. Am KI-Einsatz erkennt man prinzipiell auch den Fingerabdruck des Trainers. Wird zum Beispiel mehr Wert auf die Identifikation eigener Schwachstellen gelegt, oder wird versucht Fehler im Pressingverhalten des Gegners zu finden. Was tatsächlich eingesetzt wird, werden wir allerdings kaum erfahren – das bleibt Betriebsgeheimnis.</p>
<p class="text-justify"><i>Wie erkennt man denn, welcher Indikator wirklich etwas bringt?</i></p>
<p class="text-justify">Hier kommt die Wissenschaft ins Spiel. Wir können untersuchen, ob ein vermuteter Leistungsindikator auch tatsächlich mit Leistung assoziiert ist, und dieses Wissen dann in die Praxis bringen. Beispielsweise konnten wir kürzlich zeigen , dass ein KI-Modell, das die Anspielbarkeit von Spielern aus Positionsdaten berechnet, tatsächlich einen leistungsrelevanten Aspekt des Spiels erfasst: Höhere Anspielbarkeit ist mit einem schnelleren Raumgewinn verbunden, der wiederum mit größerem sportlichem Erfolg assoziiert ist. Das Ergebnis mag trivial klingen, aber ohne objektive Nachweise ist alles nur gefühlte Wahrheit.</p>
<p class="text-justify"><i>Müssen in Zukunft auch Amateurmannschaften KI einsetzen?</i></p>
<p class="text-justify">KI-Einsatz bei den Amateuren gibt es heute schon. Das sind nicht die teuren Systeme mit 24 Kameras, die bei der WM zum Einsatz kommen. Mit zwei Kameras können sie aber auch schon einiges erfassen und für die Auswertung gibt es kommerzielle Angebote. Die Fehlerquote ist natürlich höher. Das wird auch in Zukunft immer mehr werden. Aber KI ist nur ein Mosaiksteinchen im Gesamtkunstwerk Fußball.</p>
<p class="text-justify"><i>Hat KI schon heute verändert, wie Fußball gespielt wird?</i></p>
<p class="text-justify">KI kann grundsätzlich taktische Entscheidungen und Interventionen der Trainer beeinflussen.&#160; Sie kann zum Beispiel Verhaltensmuster der Gegner und der eigenen Mannschaften erkennen, die man selbst als Profi nicht auf die Schnelle erkennt.&#160; In Zukunft wird es sicher immer mehr Einsatzmöglichkeiten geben. Aber um die Frage seriös zu beantworten, müsste man das wissenschaftlich untersuchen und da stehen wir noch am Anfang. Und ob wirklich die KI ausschlaggebend dafür ist, dass eine Mannschaft ein Spiel gewinnt, werden wir niemals sicher nachweisen können.</p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/trainingswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage des Lehrstuhls für Experimentelle Trainingswissenschaft</a></p>
<p><strong>Kontakt<br /></strong><br />Prof. Dr. Daniel Link<br />Lehrstuhl für Experimentelle Trainingswissenschaft<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München<br /><br />Tel.: 089 289 24507<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4Nkxsov8VsxuJdew8no" data-mailto-vector="10" class="mail ti ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">Daniel.Link(at)tum.de</a></p>
<p class="text-justify"><i>Artikel: Paul Hellmich/Bastian Daneyko</i><br /><i>Foto: Microsoft Copilot (KI-generiert), Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5580.atom</id>
				<title>EU-Projekt BEACON-HD: TUM-Forschende entwickeln innovative Ansätze zur Verbesserung der Versorgung chronischer Erkrankungen in Ruanda und Uganda</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-07-07T10:06:00+02:00</published>
				<updated>2026-07-07T10:09:03+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/eu-projekt-beacon-hd-tum-forschende-entwickeln-innovative-ansaetze-zur-verbesserung-der-versorgung-chronischer-erkrankungen-in-ruanda-und-uganda/"/>
				
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                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/eu-projekt-beacon-hd-tum-forschende-entwickeln-innovative-ansaetze-zur-verbesserung-der-versorgung-chronischer-erkrankungen-in-ruanda-und-uganda/">
                            EU-Projekt BEACON-HD: TUM-Forschende entwickeln innovative Ansätze zur Verbesserung der Versorgung chronischer Erkrankungen in Ruanda und Uganda
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Die <a href="https://www.hs.mh.tum.de/behavsciehealth/home/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Behavorial Science for Disease Prevention and Health Care</a> unter der Leitung von <a href="https://www.professoren.tum.de/sudharsanan-nikkil" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Nikkil Sudharsanan</a> koordiniert und verantwortet das vierjährigen Horizon-Europe-Projekts “Building Equitable Health Systems through Telemedicine and Community-Based Models for Hypertension and Diabetes Care” (BEACON-HD).&#160;Gemeinsam mit elf internationalen Partnerinstitutionen aus Ruanda, Uganda, Deutschland, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Griechenland, Serbien und den USA verfolgt das Konsortium das Ziel, die primäre Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen Ruandas und Ugandas zu stärken und die Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes nachhaltig zu verbessern.</p>
<p class="text-justify">Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache unter den nichtübertragbaren Krankheiten in Subsahara-Afrika. Obwohl wirksame Behandlungen für Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes seit Langem verfügbar sind, erhalten viele Betroffene keine ausreichende langfristige Versorgung. In den ländlichen Projektregionen Ruandas und Ugandas leiden rund 30 bis 40 Prozent der über 40-Jährigen an Bluthochdruck. Gleichzeitig erhalten nur sehr wenige Betroffene eine Behandlung, mit der ihr Blutdruck dauerhaft unter Kontrolle gebracht wird. BEACON-HD möchte diese Versorgungslücken schließen, indem die primäre Gesundheitsversorgung durch patientenzentrierte und skalierbare Implementierungsstrategien gestärkt wird.</p>
<p class="text-justify">„Die Herausforderung besteht nicht darin, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln – wir wissen bereits, dass wirksame Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes existieren. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Menschen Zugang zu diesen Therapien erhalten und sie ihr Leben lang konsequent anwenden“, erklärt Prof. Dr. Nikkil Sudharsanan.</p>
<p class="text-justify">Das Projekt konzentriert sich auf zwei Implementierungsstrategien: Telemedizin mit Selbstmonitoring sowie gemeinschaftsbasierte Medikamentenversorgung. Im Rahmen der Telemedizin messen Patientinnen und Patienten regelmäßig ihren Blutdruck oder Blutzucker zu Hause und übermitteln die Werte per Mobiltelefon an das medizinische Fachpersonal. Ärztinnen und Ärzte können diese Daten aus der Ferne auswerten, Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Unterstützungsbedarf identifizieren und sie über eine Telemedizinplattform weiter betreuen, die speziell für den Einsatz in ländlichen Regionen Ruandas und Ugandas gemeinsam mit den lokalen Partnern entwickelt wird. Nach Angaben von Prof. Sudharsanan wird die Plattform bewusst so konzipiert, dass sie auf einfachen Mobiltelefonen und nicht ausschließlich auf Smartphones funktioniert, um den Gegebenheiten vor Ort gerecht zu werden.</p>
<p class="text-justify">Die zweite Implementierungsstrategie, die gemeinschaftsbasierte Medikamentenversorgung, setzt an einer der größten Hürden einer kontinuierlichen Behandlung an. Sogenannte „Community Health Workers“ holen verschriebene Medikamente in den Gesundheitseinrichtungen ab und bringen sie direkt in die Gemeinden der Patientinnen und Patienten. Durch die Nutzung der bestehenden Netzwerke in Ruanda und Uganda werden lange Anfahrtswege reduziert und der Zugang zu notwendigen Medikamenten erleichtert.</p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Merkmal von BEACON-HD ist sein partizipativer Ansatz. Patientinnen und Patienten, Community Health Workers, Ärztinnen und Ärzte, Verantwortliche der Gesundheitseinrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheitsbehörden werden während des gesamten Projekts aktiv in die Anpassung beider Implementierungsstrategien eingebunden. Stakeholder-Beiräte und Co-Design-Workshops sollen dazu beitragen, die Telemedizinplattform und die Umsetzungsprozesse an die lokalen Gegebenheiten in den ländlichen Regionen Ruandas und Ugandas anzupassen.</p>
<p class="text-justify">Die Wirksamkeit der beiden Implementierungsstrategien wird im Rahmen einer großen pragmatischen, cluster-randomisierten Studie mit jeweils rund 2.000 Patientinnen und Patienten pro Land untersucht. Anstatt die Interventionen unter Laborbedingungen zu testen, werden sie direkt in die reguläre Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen Ruandas und Ugandas integriert. Neben klinischen Endpunkten wie der Verbesserung von Blutdruck- und Blutzuckerwerten untersuchen die Forschenden auch Implementierungs- und Gesundheitssystem-Outcomes, um zu bewerten, wie sich die Maßnahmen unter realen Versorgungsbedingungen bewähren.</p>
<p class="text-justify">Neben der wissenschaftlichen Evaluation legt BEACON-HD großen Wert auf Nachhaltigkeit und die langfristige Umsetzung der Projektergebnisse in der Politik. Während des gesamten Projekts arbeitet das Konsortium eng mit lokalen Stakeholdern und nationalen Regierungen zusammen, um die Einführung erfolgreicher Ansätze zu unterstützen. Leitfäden für die Implementierung, politische Handlungsempfehlungen, digitale Ressourcen und Schulungsmaterialien sollen die langfristige Integration der Interventionen in die öffentlichen Gesundheitssysteme erleichtern.</p>
<p class="text-justify">„Unser Ziel ist es nicht, lediglich wissenschaftliche Publikationen zu veröffentlichen. Wir möchten Lösungen entwickeln, die bezahlbar, skalierbar und tatsächlich in Gesundheitssystemen umgesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Sudharsanan. „Wenn sich die Ansätze in Ruanda und Uganda bewähren, könnten sie auch als Modell für die Versorgung chronischer Erkrankungen in anderen Ländern Subsahara-Afrikas dienen.“</p>
<p class="text-justify">Durch die Bündelung von Expertise in den Bereichen Verhaltenswissenschaften, Implementierungsforschung, digitale Gesundheit, Gesundheitsökonomie und Public Health möchte BEACON-HD wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, die zu leistungsfähigeren und gerechteren Gesundheitssystemen beitragen und den Weg zu einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung unterstützen.</p>
<p class="text-justify"><br />Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/behavsciehealth/home/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Professur für Behavioral Science for Disease Prevention and Health Care</a></p>
<p class="text-justify"><br /><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Nikkil Sudharsanan<br />Rudolf Mößbauer Professur für Behavioral Science for Disease Prevention and Health Care<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24990<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4xsuusv8cenrkbckxkxJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">nikkil.sudharsanan(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: Privat/Andreas Heddergott</i></p>
				</div></content>
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5569.atom</id>
				<title>„Vom ersten Herzschlag zu einem gesunden Leben“ – Prof. Dr. Renate Oberhoffer, Vice Dean der School und ehemalige Dekanin der Fakultät, hält Abschiedsvorlesung </title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-07-02T20:02:11+02:00</published>
				<updated>2026-07-06T09:41:19+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/vom-ersten-herzschlag-zu-einem-gesunden-leben-prof-dr-renate-oberhoffer-vice-dean-der-school-und-ehemalige-dekanin-der-fakultaet-haelt-abschiedsvorlesung/"/>
				
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/vom-ersten-herzschlag-zu-einem-gesunden-leben-prof-dr-renate-oberhoffer-vice-dean-der-school-und-ehemalige-dekanin-der-fakultaet-haelt-abschiedsvorlesung/">
                            „Vom ersten Herzschlag zu einem gesunden Leben“ – Prof. Dr. Renate Oberhoffer, Vice Dean der School und ehemalige Dekanin der Fakultät, hält Abschiedsvorlesung 
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Nach mehr als drei Jahrzehnten an der Technischen Universität München und über 15 Jahren als Ordinaria des <a href="https://www.hs.mh.tum.de/praeventive-paediatrie/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhls für Präventive Pädiatrie</a> nahm <a href="https://www.professoren.tum.de/oberhoffer-renate" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Renate Oberhoffer</a> mit ihrer letzten Vorlesung Abschied von der TUM. Unter dem Titel „Vom ersten Herzschlag zu einem gesunden Leben“ blickte sie auf ihre wissenschaftliche Laufbahn zurück und zeigte, weshalb Prävention die Grundlage für ein gesundes Leben über alle Lebensphasen hinweg bildet.&#160;</p>
<p class="text-justify">Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft, Medizin und Gesundheitswesen waren an den TUM Campus im Olympiapark gekommen, um Prof. Oberhoffer zu verabschieden. Auch die Hochschulleitung erwies ihr die Ehre: Vizepräsidentin <a href="https://www.msl.mgt.tum.de/rm/team/prof-dr-claudia-peus/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Claudia Peus </a>und Vizepräsident <a href="https://www.professoren.tum.de/kramer-gerhard" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Gerhard Kramer </a>nahmen ebenso an der Veranstaltung teil wie Kanzler <a href="https://www.tum.de/ueber-die-tum/organisation/hochschulpraesidium" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Albert Berger</a>. Auch <a href="https://www.professoren.tum.de/combs-stephanie" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Stephanie Combs</a>, Dean der School of Medicine and Health war vor Ort dabei.</p>
<p class="text-justify">Durch die Veranstaltung führten <a href="https://www.hs.mh.tum.de/praeventive-paediatrie/team/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/dr-c-peters/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Christiane Peters</a> und <a href="https://www.hs.mh.tum.de/praeventive-paediatrie/team/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/dr-t-schulz/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Thorsten Schulz</a> als die dienstältesten wissenschaftlichen Mitarbeitenden von Prof. Oberhoffer an ihrem Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie.</p>
<p class="text-justify">Den Auftakt der Veranstaltung bildeten Grußworte langjähriger Kolleginnen und Kollegen sowie wissenschaftlicher Partner. <a href="https://www.med.lmu.de/egt/de/personen/kontaktseite/wolfgang-g-locher-92994bc4.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Wolfgang Locher</a>, Generalsekretär des Ärztlichen Vereins München e.V. betonte: „Antritts- und Abschiedsvorlesungen haben im Ärztlichen Verein München eine lange Tradition. Es freut uns sehr, dass Prof. Oberhoffer diese Tradition mit ihrer Abschiedsvorlesung fortführt. Das ist ein schönes Zeichen ihrer engen Verbundenheit mit dem Ärztlichen Verein und der Münchner Wissenschaftslandschaft. Prof. Oberhoffer, Sie stehen in der Tradition des großen Pädiaters Napoleon August von Hauner (1811–1884).“</p>
<p class="text-justify">Prof. Dr. Stephanie Combs, Dekanin der TUM School of Medicine and Health, stellte insbesondere den Beitrag von Prof. Oberhoffer zur Entwicklung der School heraus: „Renate Oberhoffer hat die TUM School of Medicine and Health in einer entscheidenden Phase mitgestaltet. Mit ihrem Engagement für Prävention, Interdisziplinarität und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat sie unsere School nachhaltig geprägt. Unsere Zusammenarbeit war stets von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und einem offenen, kollegialen Austausch geprägt, dafür bin ich ihr sehr dankbar. Du bist das Gesicht dieses TUM-Campus.“</p>
<p class="text-justify">Im Anschluss wurde Prof. Oberhoffer mit dem <a href="https://www.tum.de/ueber-die-tum/daten-und-fakten/preise-auszeichnungen/auszeichnungen-der-universitaet/angela-molitoris-diversity-award" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Angela Molitoris Diversity Award</a> ausgezeichnet. Der Preis würdigt Mitarbeitende der Technischen Universität München, die sich in besonderer Weise für Chancengleichheit und Diversity engagieren. Überreicht wurde die Auszeichnung von Prof. Dr. Claudia Peus. Die Vizepräsidentin für Talent Management und Diversity betonte in ihrer Laudatio: „Angela Molitoris war die erste Kanzlerin der TUM und eine echte Pionierin. Auch du, liebe Renate, hast an unserer Universität Pionierarbeit geleistet – als Medizinerin, als Dekanin und als Vice Dean für Talent Management and Diversity. Du hast Diversity nie als abstraktes Leitbild verstanden, sondern als gelebte Verantwortung. Mit deinem Engagement für Talentförderung, Chancengleichheit und eine Kultur der Wertschätzung hast du die TUM nachhaltig geprägt. Der Angela Molitoris Diversity Award ist deshalb eine mehr als verdiente Anerkennung deines außergewöhnlichen Einsatzes.“</p>
<p class="text-justify">Anschließend würdigte <a href="https://www.professoren.tum.de/hermsdoerfer-joachim" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer</a>, Head des Departments Health and Sport Sciences, Prof. Oberhoffers prägenden Einfluss auf die Entwicklung des Departments – insbesondere während ihrer Zeit als Studiendekanin, Prodekanin und Dekanin: „Mit großem Weitblick hat Renate Oberhoffer das Thema Prävention als verbindendes Element unseres Departments etabliert. Sie hat Strukturen geschaffen, Kooperationen angestoßen und damit die Grundlage für viele Entwicklungen gelegt, von denen wir bis heute profitieren. Bereits als Studiendekanin hat sie mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge eine anspruchsvolle Reform erfolgreich umgesetzt und damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Besonders hervorheben möchte ich außerdem ihr großes Engagement für den Aufbau des <a href="https://www.hs.mh.tum.de/weiterbildung/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">TUM Sport and Health for Life</a>, das sie maßgeblich vorangetrieben hat. Für all diese Errungenschaften gebührt ihr unser herzlicher Dank.“</p>
<p class="text-justify">Dass ihr wissenschaftlicher Einfluss weit über die TUM hinausreicht, machte <a href="https://www.dshs-koeln.de/personenverzeichnis/personendetails/christine-joisten" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Christine Joisten</a>, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, deutlich: „Renate, du hast die Sportmedizin über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. Mit dem Aufbau des Lehrstuhls für Präventive Pädiatrie hast du etwas geschaffen, das in Deutschland einzigartig ist. Deine Arbeit hat weit über die TUM hinaus Wirkung entfaltet und unser Verständnis von Prävention nachhaltig verändert.“ Auch<a href="https://herzstiftung.de/ueber-uns/mitarbeiter" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer"> Dr. Sinann Al Najem</a>, Leiter Prävention und Forschung der Deutschen Herzstiftung, hob die Bedeutung ihrer Arbeit für die Herz-Kreislauf-Medizin hervor: „Wie können Kinder gesund aufwachsen? Diese Frage hat Dein gesamtes wissenschaftliches und ärztliches Wirken geprägt. Du hast Prävention immer konsequent von den Bedürfnissen der Kinder her gedacht – mit dem Ziel, dass aus gesunden Kindern gesunde Erwachsene werden. Projekte wie „Kids to move!“ stehen beispielhaft für diesen Ansatz, weil sie wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Praxis übertragen. Wissenschaft war für dich dabei nie Selbstzweck, sondern immer ein Mittel, um das Leben von Kindern und ihren Familien konkret zu verbessern.“</p>
<p class="text-justify">Für einen besonderen Akzent sorgte anschließend die Turnshow der Kinder-Wettkampfgruppen des USC München, unter der Leitung von Jenny Grob und <a href="https://www.hs.mh.tum.de/be/frank-grob/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Frank Grob</a>, die das Leitmotiv der Veranstaltung – Bewegung als Grundlage eines gesunden Lebens – eindrucksvoll aufgriff.</p>
<p class="text-justify">Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann natürlich die letzte Vorlesung von Prof. Oberhoffer. Darin spannte sie den Bogen von ihren Anfängen in der Kinderkardiologie bis zu ihrer Forschung zur kardiovaskulären Prävention über die gesamte Lebensspanne. Seit 2008 leitete sie den Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie an der TUM. Gemeinsam mit ihrer Arbeitsgruppe erforschte sie Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits im Kindes- und Jugendalter und entwickelte Präventions- und Interventionsprogramme für chronisch kranke Kinder und Jugendliche, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit angeborenen Herzfehlern oder nach einer onkologischen Erkrankung. Ihr wissenschaftliches Credo: Die Grundlagen für lebenslange Gesundheit werden bereits in der frühen Entwicklung gelegt.</p>
<p class="text-justify">Neben ihrer Forschung gestaltete Prof. Oberhoffer die Entwicklung der TUM über viele Jahre auch in verschiedenen leitenden Funktionen mit. Von 2008 bis 2017 war sie Studiendekanin, anschließend ein Jahr Prodekanin und von 2018 bis 2023 Dekanin der damaligen Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften. In dieser Zeit etablierte sich Prävention als verbindendes wissenschaftliches Leitmotiv der Fakultät. Sie begleitete den Ausbau des Präventionszentrums, verantwortete die Berufung von acht Professorinnen und Professoren und gestaltete die Fusion der Fakultäten für Sport- und Gesundheitswissenschaften sowie Medizin zur heutigen TUM School of Medicine and Health maßgeblich mit. Seit 2023 engagierte sie sich als Vice Dean für Talent Management and Diversity für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie für eine wertschätzende und inklusive Wissenschaftskultur.</p>
<p class="text-justify">Zum 30. September wird Prof. Oberhoffer sowohl die Leitung des Lehrstuhls für Präventive Pädiatrie als auch ihr Amt als Vice Dean für Talent Management and Diversity der TUM School of Medicine and Health abgeben. Dem TUM-Klinikum bleibt sie jedoch erhalten: Als Leiterin der Fetalen Kardiologie an der Klinik für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler des Deutschen Herzzentrums München sowie im Mutter-Kind-Zentrum des TUM-Klinikums wird sie ihre klinische Tätigkeit fortsetzen.</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.mh.tum.de/mh/tum-school/struktur/geschaeftsfuehrung/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Dr. Till Lorenzen</a> Geschäftsführer der TUM School of Medicine and Health, würdigte anschließend Prof. Oberhoffers langjähriges und herausragendes Engagement: „Liebe Renate, du hast unsere ehemalige Fakultät mit großer strategischer Weitsicht geführt und diesen Standort fachlich wie organisatorisch entscheidend weiterentwickelt. Rückblickend kann man sagen: Der Fakultät hätte in der Phase der Fusion nichts Besseres passieren können, als von dir begleitet zu werden. Mit großem Geschick hast Du zwei unterschiedliche Wissenschaftskulturen zusammengeführt, Vorbehalte abgebaut und Vertrauen geschaffen. Damit hast du den Grundstein für die heutige TUM School of Medicine and Health gelegt. Vor allem aber hast du uns immer wieder vor Augen geführt, dass Prävention und Bewegung zentrale Bausteine einer modernen Medizin sind – oder, wie wir heute alle wissen: Bewegung ist die beste Medizin. Für diese loyale und vertraute Zusammenarbeit, danke ich dir von ganzem Herzen.“</p>
<p class="text-justify">Zum Abschluss richtete Prof. Renate Oberhoffer noch einmal persönliche Worte an die Gäste und schloss ihre Abschiedsvorlesung mit den Worten: „Es war nicht immer alles einfach oder geradlinig – aber es hat mir große Freude bereitet. Eine Konstante meines wissenschaftlichen und beruflichen Weges war der Wunsch, Verbindungen zu schaffen: zwischen Menschen, zwischen Disziplinen und zwischen Forschung und klinischer Praxis. Für das Thema Prävention gab es dabei zum Glück immer Verbündete und Menschen, die diese Begeisterung geteilt haben. Gerade in der Kinderkardiologie weiß man, dass bei angeborenen Herzfehlern jede Sekunde zählt. Deshalb bin ich überzeugt: Gefäßgesundheit beginnt mit dem ersten Herzschlag, und Wissenschaft entfaltet ihre Wirkung erst dann, wenn sie die Menschen erreicht.</p>
<p class="text-justify">Mein Wunsch ist, dass wir die Kindergesundheit noch stärker in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Kindergesundheit ist keine Ausgabe, sondern eine Investition – mit der längsten Laufzeit und der höchsten Rendite, die ein Gesundheitssystem tätigen kann. Dafür brauchen wir eine starke Pädiatrie an der TUM, eine starke Münchner Kinder- und Jugendgesundheit, verlässliche Strukturen mit einem festen Budget für Prävention, frühzeitige Diagnostik, niedrigschwellige Beratungsangebote und eine Spitzenversorgung für Kinder und Jugendliche. Allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, danke ich von ganzem Herzen.“</p>
<p class="text-justify"><br />Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/praeventive-paediatrie/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage des Lehrstuhls für Präventive Pädiatrie</a></p>
<p class="text-justify">&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Renate Oberhoffer<br />Vice Dean Talent Management and Diversity<br />Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München&#160;</p>
<p>Tel.: 089 289 24570<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4boxkdo8ylobryppobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">renate.oberhoffer(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text und Fotos: Bastian Daneyko<br />&#160;</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5546.atom</id>
				<title>Athletinnen im Fokus: Neues WVL-Verbundprojekt „Athletin-D“ startet bundesweit</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-06-19T09:48:00+02:00</published>
				<updated>2026-06-19T22:07:07+02:00</updated>
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/athletinnen-im-fokus-neues-wvl-verbundprojekt-athletin-d-startet-bundesweit/">
                            Athletinnen im Fokus: Neues WVL-Verbundprojekt „Athletin-D“ startet bundesweit
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Wie beeinflusst der Menstruationszyklus Training, Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Spitzensportlerinnen? Und wie können Athletinnen künftig noch besser unterstützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Verbundprojekt „Athletin-D“, das im Rahmen des <a href="https://www.dosb.de/themen/leistungssport/wissenschaftliches-verbundsystem-leistungssport-wvl" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Wissenschaftlichen Verbundsystems für den Leistungssport </a>(WVL) vom <a href="https://www.bisp.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bundesinstitut für Sportwissenschaft</a> (BISp) gefördert wird. Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben läuft von 2026 bis 2030 und wird mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert. Auf das Department Health and Sport Sciences entfallen davon 253.000 Euro.</p>
<p class="text-justify">Zu den zentralen Antragsstellern zählt <a href="https://www.hs.mh.tum.de/exercisenutrition/mitarbeiterinnen/leitung/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Prof. Dr. Karsten Köhler</a>, Leiter der <a href="https://www.hs.mh.tum.de/exercisenutrition/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit</a>. Gemeinsam mit Forschenden aus den Bereichen der Sportmedizin, der Bewegungswissenschaft sowie der Sportpsychologie aus Bochum, Wuppertal und Freiburg werden in den kommenden vier Jahren neue Ansätze entwickelt, um die Trainingssteuerung und Gesundheitsversorgung von Athletinnen im olympischen und paralympischen Spitzensport evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Der Projektantrag hatte sich in einem stark besetzten Bewerberfeld der BISp-Ausschreibung „<a href="https://www.bisp.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Nachrichten/2024/Ausschreibung_WVL_Projekt.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Athletinnen im Spannungsfeld von Leistungsoptimierung und Gesunderhaltung</a>“ durchgesetzt.</p>
<p class="text-justify"><strong>Geschlechtsspezifische Besonderheiten im Fokus</strong></p>
<p class="text-justify">Obwohl Frauen einen großen Teil der internationalen Spitzensporterfolge Deutschlands ausmachen, bestehen in vielen Bereichen des Leistungssports weiterhin erhebliche Wissenslücken. Zahlreiche Trainings- und Gesundheitskonzepte basieren noch immer auf Daten männlicher Athleten. „Im wissenschaftlichen Bereich gibt es nach wie vor deutlich mehr Untersuchungen an Männern“, erklärt Prof. Köhler. „Deshalb wollen wir die geschlechtsspezifischen Besonderheiten von Athletinnen systematisch erfassen, um diese dann auch besser verstehen zu können.“</p>
<p class="text-justify">Im Mittelpunkt steht insbesondere der Menstruationszyklus und dessen mögliche Auswirkungen auf Trainingssteuerung, Leistungsentwicklung und Gesundheit. Auch Themen wie hormonelle Kontrazeption und Zyklusstörungen als Folge eines Energiedefizits sollen genauer untersucht werden.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Wir wissen, dass sich der Menstruationszyklus vielfältig auf die Gesundheit und Leistung auswirken. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass Athletinnen individuell sehr unterschiedlich reagieren“, sagt <a href="https://www.hs.mh.tum.de/exercisenutrition/mitarbeiterinnen/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/dr-rer-nat-paulina-braunsperger-wasserfurth/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Paulina Braunsperger-Wasserfurth</a>, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit und Mitantragsstellerin. „Genau darin liegt die Herausforderung, aber auch das große Potenzial.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Wissenschaft und Praxis gemeinsam entwickeln</strong></p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit der Sportpraxis. Über 20 olympische Spitzenverbände, Olympiastützpunkte sowie nationale und internationale Partnerorganisationen unterstützen das Vorhaben bereits.</p>
<p class="text-justify">In einer ersten Projektphase analysiert das Forschungsteam bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Praxisansätze. Anschließend sollen gemeinsam mit Athletinnen, Trainerinnen und Trainern sowie medizinischem Fachpersonal praxistaugliche Lösungen entwickelt werden. „Es bringt uns wenig, wenn wir wissenschaftliche Konzepte entwickeln, die in der Praxis niemand nutzt“, betont Ernährungswissenschaftler Köhler. „Deshalb sprechen wir von Anfang an gemeinsam mit den Expertinnen und Experten sowie Athleten, die später mit unseren Lösungen in der Praxis arbeiten werden.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Zyklusmonitoring und individuelle Unterstützung</strong></p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Projektziel ist die Entwicklung eines frei verfügbaren und individualisierbaren Zyklusmonitoringsystems. Dieses soll künftig in bestehende Monitoringsysteme integriert werden können und Athletinnen dabei unterstützen, zyklusbezogene Informationen mit Trainings- und Gesundheitsdaten zu verknüpfen.</p>
<p class="text-justify">Langfristig sollen dadurch individuelle Trainings- und Gesundheitsstrategien besser auf die Bedürfnisse von Athletinnen abgestimmt werden. Gleichzeitig möchte das Projekt dazu beitragen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. „Wir möchten kein zusätzliches System schaffen, das Athletinnen belastet“, erklärt Köhler. „Vielmehr sollen sie selbst einen konkreten Mehrwert daraus ziehen können – etwa durch bessere Informationen für Training, Gesundheit oder Regeneration.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Mehr Wissen für den Frauensport</strong></p>
<p class="text-justify">Übergeordnet verfolgt „Athletin-D“ das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Praxis zu übertragen und bestehende Forschungslücken zu schließen. Die Ergebnisse sollen bereits vor Ende der Projektlaufzeit in konkrete Handlungsempfehlungen für den deutschen Spitzensport einfließen.</p>
<p class="text-justify">„Das Wichtigste ist es, dass wir in Zukunft mit mehr Wissen über dieses Thema sprechen. Es gibt noch viele Annahmen und Halbwahrheiten. Unser Ziel ist es, belastbare Daten zu schaffen und daraus Lösungen abzuleiten, die Athletinnen und ihrem Umfeld tatsächlich helfen“, erläutert Prof. Köhler abschließend.</p>
<p class="text-justify">&#160;</p>
<p>Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/exercisenutrition/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit</a><br />Zur <a href="https://www.bisp.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Nachrichten/2026/WVL_Projekt_AthletinD.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Pressemitteilung des WVL-Verbundprojekt „Athletin-D“</a></p>
<p class="text-justify">&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Karsten Köhler<br />Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München&#160;</p>
<p>Telefon: 089 289 24488<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4ukbcdox8uyorvobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">karsten.koehler(at)tum.de</a></p>
<p>Dr. Paulina Braunsperger-Wasserfurth<br />Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München&#160;</p>
<p>Telefon: 089 289 24488<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4zkevsxk8gkccobpebdrJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">paulina.wasserfurth@tum.de</a></p>
<p>&#160;</p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: TUM | Heddergott</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5542.atom</id>
				<title>Prof. Link und Jinying Jiang auf internationalem Kongress ausgezeichnet  </title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-06-16T16:26:00+02:00</published>
				<updated>2026-06-16T09:28:31+02:00</updated>
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/prof-link-und-jinying-jiang-auf-internationalem-kongress-ausgezeichnet/">
                            Prof. Link und Jinying Jiang auf internationalem Kongress ausgezeichnet  
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Mexiko schlägt zum Auftakt Südafrika, die USA überzeugt gegen Paraguay, auch Deutschland wird seiner Favoritenrolle gerecht. Eine immer wichtigere Rolle für sportlichen Erfolg spielen dabei datenbasierte Analysen und Künstliche Intelligenz (KI). Auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewinnt der Einsatz von KI im Profisport weiter an Bedeutung. Einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag hierzu leisten <a href="https://www.professoren.tum.de/ausserplanmaessige-professoren/alphabetisch/link-daniel" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Daniel Link</a> und <a href="https://www.hs.mh.tum.de/trainingswissenschaft/team/externe-promovierende/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Jinying Jiang </a>vom <a href="https://www.hs.mh.tum.de/trainingswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhl für Experimentelle Trainingswissenschaft</a>: Für ihre Publikation „<a href="https://zenodo.org/records/20633636" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Availability is associated with success in football</a>“ wurden die Wissenschaftler mit dem „Best AI Application Award 2026“ ausgezeichnet.&#160;</p>
<p class="text-justify">Verliehen wurde der Preis im Rahmen des „15th ISPAS World Congress of Performance Analysis of Sport“ in Split, Kroatien. Alle eingereichten wissenschaftlichen Arbeiten wurden dabei mithilfe eines hybriden Bewertungsverfahrens aus internationalem Fachgutachten und KI-gestützter Analyse hinsichtlich methodischer Qualität, Innovationsgrad und wissenschaftlicher Relevanz bewertet.</p>
<p class="text-justify">Prof. Link betont die Bedeutung wissenschaftlich fundierter KI-Verfahren im Leistungssport: „KI-gestützte Ansätze sind aus dem modernen Profifußball kaum noch wegzudenken. Entscheidend ist jedoch, dass diese Verfahren einen nachvollziehbaren Mehrwert für die Spielanalyse liefern.“</p>
<p class="text-justify">Die ausgezeichnete Studie untersucht die sogenannte „Availability“ – auf Deutsch „Anspielbarkeit“. Sie beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein ballführender Spieler einen Mitspieler erfolgreich anspielen kann. Dabei werden sämtliche potenzielle Passvarianten betrachtet und zu einem Wahrscheinlichkeitswert aggregiert.</p>
<p class="text-justify">„Wir konnten anhand eines Datensatzes aus 48 Spielen der Fußball-Bundesliga zeigen, dass aus der „Availability“ abgeleitete Leistungsindikatoren positiv mit sportlichem Erfolg zusammenhängen“, erläutert Jiang, externe Doktorandin und Erstautorin der Studie. Mannschaften, deren Spieler sich nach Ballgewinnen schnell in freie Räume bewegen, könnten demnach Ballbesitz häufiger sichern und Raumgewinne erzielen. „Über eine spezielle Software lassen sich solche Situationen automatisch identifizieren, das Freilaufverhalten von Spielern analysieren und daraus Implikationen für Training und Wettkampf ableiten“, ergänzt Jiang .</p>
<p class="text-justify"><i>Der „ISPAS World Congress of Performance Analysis of Sport“ ist eine internationale Plattform für Sportwissenschaft, künstliche Intelligenz und angewandte Innovation im Leistungs- und Gesundheitssport.</i></p>
<p>Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/trainingswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage des Lehrstuhls für Experimentelle Trainingswissenschaft</a><br />Zur <a href="https://conferenceinsplit.eu/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Homepage des „ISPAS World Congress of Performance Analysis of Sport“</a><br /><br />Zu den Publikationen:&#160;</p><ul><li>Jiang, J, &amp; Link, D (2026). Availabilty is asssociated with succes in football. Zenodo Electronic Journal. Advance online publication.&#160;<a href="https://doi.org/10.5281/zenodo.20633636" target="_top">doi: 10.5281/zenodo.20633636</a></li><li>Dick, U., Link, D., &amp; Brefeld, U. (2022). Who Can Receive The Pass?&#160; - A Computational Model for Quantifying Availability in Soccer. Data mining and knowledge discovery, 36 (3), 987-1014. doi: 10.1007/s10618-022-00827-2</li></ul><p><strong>Kontakt:&#160;<br /></strong><br />Prof. Dr. Daniel Link<br />Lehrstuhl für Experimentelle Trainingswissenschaft<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München<br />Tel.: 089 289 24507<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4Nkxsov8VsxuJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending email">Daniel.Link(at)tum.de</a></p>
<p class="text-justify"><i>Artikel: Bastian Daneyko</i><br /><i>Foto: Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5537.atom</id>
				<title>Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ bringt Krebsprävention in die Öffentlichkeit</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-06-13T11:31:00+02:00</published>
				<updated>2026-06-15T09:15:32+02:00</updated>
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                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_DSC_6595_29d85ee0db.jpg" width="200" height="134" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/aktionstag-wir-bewegen-bayern-bringt-krebspraevention-in-die-oeffentlichkeit/">
                            Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ bringt Krebsprävention in die Öffentlichkeit
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Spannende Vorträge, interessante persönliche Gespräche und viele tolle Sportangebote: beim Aktionstag „<a href="https://bzkf.de/aktuelles/wir-bewegen-bayern/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Wir bewegen Bayern</a>“ am <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/neubau-tum-campus-im-olympiapark/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">TUM Campus im Olympiapark</a> drehte sich am Samstag alles um die Frage, wie Bewegung zur Krebsprävention beitragen kann. Gemeinsam mit einer Reihe ausgewiesener Expertinnen und Experten der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie ihrer Universitätsklinika (TUM Klinikum und LMU Klinikum) bot die Veranstaltung eine Plattform für den direkten Austausch zwischen Wissenschaft, Medizin und Öffentlichkeit.</p>
<p class="text-justify">„Die Veranstaltung hat gezeigt, wie groß das Interesse an fundierten Informationen zur Krebsprävention ist“, sagt <a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/ueber-uns/team/leitung/univ-prof-dr-med-martin-halle" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Martin Halle</a>, Leiter des <a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Lehrstuhls für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie </a>und Mitinitiator des Aktionstags. „‚Aktiv gegen Krebs!‘ lautet das Motto der Veranstaltung: Bewegung ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Faktoren für die Gesundheit. Diese Erkenntnisse wissenschaftlich fundiert zu vermitteln und zugleich durch praktische Angebote erlebbar zu machen, war unser zentrales Anliegen.“</p>
<p class="text-justify">Schon am Vormittag nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über Prävention, Früherkennung und moderne Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krebserkrankungen zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Haut-, Brust-, Darm- und Prostatakrebs sowie die wachsende Bedeutung von Bewegung als Bestandteil einer gesundheitsfördernden Lebensweise.</p>
<p class="text-justify">„Mit unseren Hauptpräventionsaktivitäten von ‚Wir bewegen Bayern‘ wollen wir die Menschen dazu motivieren, Bewegung stärker in ihren Alltag zu integrieren“, betont Prof. Dr. med. Claus Belka (LMU Klinikum) zu Beginn der Veranstaltung. „Eine höhere körperliche Aktivität kann dazu beitragen, die Gesundheit zu fördern und die Sterblichkeit zu reduzieren“. Auch Prof. Volker Heinemann (LMU Klinikum) fordert: „Fast 40 Prozent aller Krebsfälle wären nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermeidbar. Deshalb dürfen wir Krebs nicht erst bekämpfen, wenn er bereits entstanden ist – wir müssen ihn vorab verhindern und den Fokus von der Reparaturmedizin auf eine wirksame Prävention verlagern“.</p>
<p class="text-justify">Über den gesamten Campus verteilt boten Fachvorträge, Workshops und Informationsstände die Möglichkeit, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gut besucht waren auch die „Meet the Expert“-Runden, in denen Themen wie Bewegung in der Onkologie, Krebsprävention für Frauen oder die Bedeutung von Ernährung und Lebensstil diskutiert wurden.</p>
<p class="text-justify">Parallel dazu wurde auf den Sportanlagen des TUM Campus im Olympiapark deutlich, was die zentrale Botschaft des Aktionstags ausmacht: Bewegung ist Prävention. Ob bei Schnupperangeboten des Hochschulsports, Vereinsangeboten oder Aktionen der beteiligten Partner – viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und unterschiedliche Bewegungsformen kennenzulernen.</p>
<p class="text-justify">„Der Aktionstag hat eindrucksvoll gezeigt, wie Wissenschaftskommunikation gelingen kann, wenn medizinische Forschung und Praxis an einem Ort zusammenkommen“, sagt Department-Head <a href="https://www.professoren.tum.de/hermsdoerfer-joachim" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer</a>, Leiter des <a href="https://www.hs.mh.tum.de/bewegungswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhls für Bewegungswissenschaft</a>. „Die Verbindung aus wissenschaftlicher Information, persönlichem Austausch und konkreten Bewegungsangeboten hat das Thema Prävention auf besondere Weise greifbar gemacht.“</p>
<p class="text-justify">Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem vom <a href="https://www.zhs-muenchen.de/zhs/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Zentralen Hochschulsport München</a> (ZHS), verschiedenen Münchner Sportvereinen sowie Partnern aus dem Breiten- und Spitzensport. Auch adidas, der Olympiastützpunkt Bayern und der FC Bayern München beteiligten sich an dem Aktionstag.</p>
<p class="text-justify">„Die große Bandbreite der beteiligten Institutionen am TUM Campus im Olympiapark hat gezeigt, dass Gesundheitsförderung weit über den medizinischen Bereich hinausgeht“, erklärt <a href="https://www.mh.tum.de/mh/tum-school/struktur/geschaeftsfuehrung/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Dr. Till Lorenzen</a>, Geschäftsführer der <a href="https://www.mh.tum.de/mh/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM School of Medicine and Health</a>. „Gerade in der Prävention ist es wichtig, unterschiedliche gesellschaftliche Akteure zusammenzubringen, um möglichst viele Menschen so früh wie möglich zu erreichen.“</p>
<p class="text-justify">Der Aktionstag war Teil der landesweiten Initiative „Wir bewegen Bayern“ des <a href="https://bzkf.de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bayerischen Zentrums für Krebsforschung</a> (BZKF), die zeitgleich auch an den Universitätsstandorten Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg stattfand. Gemeinsam setzten die beteiligten Einrichtungen damit ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Bewegung, Prävention und Gesundheitskompetenz.</p>
<p class="text-justify"><br />Zur<a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer"> Homepage des Lehrstuhls für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie</a><br />Zum <a href="https://www.ccc-muenchen.de/veranstaltungen/aktionstag-wir-bewegen-bayern-am-13-juni-2026/0310a5fb41299eb0" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Programm des Aktionstag zur Krebsprävention am TUM Campus im Olympiapark</a></p>
<p class="text-justify">&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Martin Halle<br />Lehrstuhl für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 4140 6774 (TUM Klinikum)<br />Tel.: 089 289 24441 (TUM Campus im Olympiapark)<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4Wkbdsx8RkvvoJwbs8dew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">Martin.Halle(at)mri.tum.de</a></p>
<p class="text-justify"><i>Text &amp; Fotos: Bastian Daneyko</i></p>
				</div></content>
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				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5535.atom</id>
				<title>Prognose des Lehrstuhls für Epidemiologie: Spanien wird Weltmeister! Vermutlich. </title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-06-10T15:03:00+02:00</published>
				<updated>2026-06-10T11:32:03+02:00</updated>
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                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/prognose-des-lehrstuhls-fuer-epidemiologie-spanien-wird-weltmeister-vermutlich/">
                            Prognose des Lehrstuhls für Epidemiologie: Spanien wird Weltmeister! Vermutlich. 
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Morgen beginnt mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA das größte Fußballturnier der Welt. Erstmals treten 48 Nationen gegeneinander an, um den neuen Weltmeister zu ermitteln. Fußballfans rund um den Globus fiebern dem Turnierstart entgegen und stellen sich die große Frage: Wer holt den Titel? Spanien, England oder Frankreich? Kann Deutschland überraschen? Oder sorgt eine andere Nation für eine Sensation?</p>
<p class="text-justify">Wenn es nach dem internationalen Forscherteam um <a href="https://www.hs.mh.tum.de/epidemiologie/team/schauberger/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Gunther Schauberger </a>(<a href="https://www.hs.mh.tum.de/epidemiologie/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhl für Epidemiologie </a>von Prof. Dr. Stefanie Klug) sowie weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Innsbruck und Dortmund sowie der Hochschule Molde geht, hat Spanien die größten Titelchancen. Mithilfe eines <a href="https://www.zeileis.org/news/fifa2026/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">statistischen Prognosemodells</a>, das Datenanalysen, Quoten von Wettanbietern und moderne Methoden des maschinellen Lernens kombiniert, errechnet das Team für die spanische Nationalmannschaft eine Titelwahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent.</p>
<p class="text-justify">„Das Wort Prognose muss man in diesem Zusammenhang allerdings mit Vorsicht verwenden. Auch wenn Spanien unser Favorit ist, besagt unsere Vorhersage gleichzeitig, dass die Mannschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 85 Prozent nicht Weltmeister wird“, erläutert Schauberger die Ergebnisse der Analyse.</p>
<p class="text-justify">Die Prognose kombiniert mehrere statistische Ansätze und basiert auf vier zentralen Informations- und Datenquellen:</p><ul><li><p class="text-justify">Fähigkeitseinschätzungen auf Basis internationaler Länderspiele der vergangenen acht Jahre</p></li><li><p class="text-justify">Wettquoten von 24 internationalen Buchmachern</p></li><li><p class="text-justify">Spielerdaten auf Vereinsebene</p></li><li><p class="text-justify">Marktwerte der Spieler sowie weitere Team- und Länderkovariaten, beispielsweise FIFA- und Elo-Rankings oder volkswirtschaftliche Kennzahlen</p></li></ul><p class="text-justify">Das Modell wurde auf Basis der Ergebnisse großer internationaler Turniere – Weltmeisterschaften und Europameisterschaften – zwischen 2006 und 2024 entwickelt und trainiert. Anschließend wurden für alle möglichen Begegnungen der 48 teilnehmenden Mannschaften die zu erwartenden Torzahlen geschätzt. Aus diesen Schätzungen wurden Wahrscheinlichkeiten für Siege, Unentschieden und Niederlagen berechnet.</p>
<p class="text-justify">Durch insgesamt 100.000 Simulationen des gesamten Turnierverlaufs, die sämtliche Gruppen- und K.-o.-Spiele sowie die offiziellen FIFA-Regularien berücksichtigen, werden schließlich die Gewinnwahrscheinlichkeiten für alle Teams ermittelt. Nach Spanien mit einer Wahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent folgen England und Frankreich mit jeweils 12,4 Prozent sowie Deutschland mit 11,2 Prozent.</p>
<p class="text-justify">Auffällig ist dabei insbesondere die Bewertung der deutschen Nationalmannschaft. Während viele internationale Buchmacher Deutschland lediglich auf Rang sieben der Favoritenliste führen, sieht das statistische Modell die Mannschaft auf Platz vier und damit unmittelbar hinter den drei Top-Favoriten. Im Gegensatz dazu schneiden Brasilien und Argentinien in der Simulation etwas schwächer ab als in den Prognosen vieler Wettanbieter. Ein möglicher Grund dafür könnten der hohe Marktwert und die zahlreichen (wenn auch knappen) Siege der Mannschaft in den letzten Spielen vor der WM sein.</p>
<p class="text-justify">Die im Vergleich zu früheren Weltmeisterschaften geringeren Titelwahrscheinlichkeiten der Favoriten verdeutlichen zudem die vielen Unwägbarkeiten eines solchen Turniers. Durch die erstmalige Erweiterung auf 48 Mannschaften sowie eine zusätzliche K.-o.-Runde steigt die Zahl aller möglichen Turnierverläufe erheblich. Allein die Konstellationen für die Zuordnung der besten Gruppendritten zur K.-o.-Phase umfassen mehrere Hundert verschiedene Varianten.</p>
<p class="text-justify">„Die Ergebnisse zeigen, wie ausgeglichen die Weltspitze aktuell besetzt ist. Gleichzeitig stimmen sie mich zuversichtlich, dass wir ein hochklassiges und spannendes Turnier erleben werden, bei dem auch die deutsche Mannschaft gute Chancen besitzt, weit zu kommen“, erläutert die Ordinaria des Lehrstuhls für Epidemiologie, <a href="https://www.professoren.tum.de/klug-stefanie-j" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Stefanie Klug</a>, abschließend.</p>
<p class="text-justify">Ein Blick auf die Prognosen vergangener Turniere zeigt zugleich die Grenzen statistischer Vorhersagen. Bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland galt Frankreich mit einer Titelwahrscheinlichkeit von 19,2 Prozent als Favorit. Den Titel sicherte sich jedoch Spanien mit einem Finalsieg gegen England. Bereits bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar führte Brasilien die Prognosen mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von rund 15 Prozent an. Am Ende setzte sich Argentinien im Finale gegen Frankreich durch und wurde Weltmeister.</p>
<p class="text-justify">Neben Dr. Schauberger arbeiteten Prof. Dr. Andreas Groll, Agamyrat Hanekov, Prof. Dr. Lars Magnus Hvattum, Dr. Rouven Michels, Elina Sukhanova, Sebastian Witte sowie Prof. Dr. Achim Zeileis an der Studie. Mit dem entwickelten Hybridmodell erstellt der internationale Forscherverbund probabilistische Vorhersagen für die Begegnungen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und untersucht mögliche Turnierverläufe mithilfe moderner Methoden des maschinellen Lernens.</p>
<p><br />Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/epidemiologie/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage des Lehrstuhls für Epidemiologie</a><br />Zur gesamten<a href="https://www.zeileis.org/news/fifa2026/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer"> Prognose mit interaktiven Grafiken&#160;</a><br />&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Stefanie Klug<br />Lehrstuhl für Epidemiologie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München&#160;</p>
<p>Tel.: 089 289 24950<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4coubodkbskd8uveq8ozsnowsyvyqsoJwr8dew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending email">sekretariat.klug.epidemiologie(at)mh.tum.de</a></p>
<p>Dr. Gunther Schauberger<br />Lehrstuhl für Epidemiologie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24955<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4qexdrob8cmrkelobqobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending email">gunther.schauberger(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos/Grafiken: Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5531.atom</id>
				<title>„TUM tanzt! 2026“: „Bodies in Motion – Minds in Transformation“</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-06-03T09:35:50+02:00</published>
				<updated>2026-06-03T09:58:07+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/tum-tanzt-2026-bodies-in-motion-minds-in-transformation/"/>
				
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                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/tum-tanzt-2026-bodies-in-motion-minds-in-transformation/">
                            „TUM tanzt! 2026“: „Bodies in Motion – Minds in Transformation“
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht „<a href="https://www.tum.de/community/campusleben/musik-und-kunst/center-for-culture-and-arts#c158392" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM tanzt! 2026</a>“ in die zweite Runde. Unter dem Motto „Bodies in Motion – Minds in Transformation“ lädt die Initiative von Sommer bis Herbst zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das Menschen durch Bewegung zusammenbringt und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnet.</p>
<p class="text-justify">„Bodies in Motion – Minds in Transformation“ greift die enge Verbindung von Körper und Geist auf, welche in der Embodiment-Forschung beschrieben und untersucht wird. Demnach kann körperliches Erleben ein Ursprung für geistigen Wandel sein und beispielsweise Selbst- und Fremdbewertungen sowie Haltungen beeinflussen. Veränderung beginnt folglich nicht allein im Denken, sondern auch im Erleben, Handeln und gemeinsamen Bewegen. Die Workshops, Performances und Diskussionsformate von „TUM tanzt!“ sollen dabei Gelegenheiten schaffen, Tanz nicht nur als Kunstform zu erleben, sondern auch als Impulsgeber für gesellschaftlichen Dialog, persönliche Entwicklung und wissenschaftliche Reflexion.</p>
<p class="text-justify">„Mit ‚TUM tanzt!‘ möchten wir einen offenen Raum schaffen, in dem Menschen über Bewegung miteinander in Kontakt kommen und gleichzeitig gesellschaftliche sowie wissenschaftliche Fragestellungen reflektieren können. Tanz eröffnet die Möglichkeit basierend auf einer ganzheitlichen Erfahrung und auf eine kreative Weise neue Perspektiven zu entdecken sowie zu entwickeln“, erklärt <a href="https://www.hs.mh.tum.de/be/tina-schwender/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Tina Schwender</a>, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der <a href="https://www.hs.mh.tum.de/be/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Betriebseinheit Angewandte Sportwissenschaft</a>.</p>
<p class="text-justify">Initiatoren von „TUM tanzt!“ sind das Fach Gymnastik &amp; Tanz der Betriebseinheit Angewandte Sportwissenschaft sowie das <a href="https://www.tum.de/community/campusleben/musik-und-kunst/center-for-culture-and-arts" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM Center for Culture and Arts</a>. Tanz soll als verbindendes Element zwischen Forschung, Kultur und Gesellschaft sichtbar gemacht werden und neue Formen der Begegnung schaffen.&#160;</p>
<p class="text-justify">Die unterschiedlichen Veranstaltungen laden dazu ein, sich aktiv einzubringen, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und die vielfältigen Potenziale von Tanz für Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe zu entdecken. Beispiele hierfür sind das „Choreografische Labor“, das Studierenden Raum für kreativen Ausdruck bietet, die Performance „Lake Life“ von Kate McIntosh sowie die Diskussionsveranstaltung „Bodies in Motion – Minds in Transformation?!“, die Perspektiven aus Kunst, Forschung und Bildung zusammenführt.</p>
<p>Den Link zur Programmübersicht von „TUM tanzt! 2026“ und zur Anmeldung finden Sie hier: <a href="https://www.tum.de/community/campusleben/musik-und-kunst/center-for-culture-and-arts#c158392" target="_top">https://www.tum.de/community/campusleben/musik-und-kunst/center-for-culture-and-arts#c158392</a></p>
<p><i>Unterstützt wird das Projekt von der </i><a href="https://www.tum-universitaetsstiftung.de/tus/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer"><i>TUM Universitätsstiftung</i></a><i> sowie dem </i><a href="https://www.tum.de/studium/lehre/chancen-fuer-die-lehre/tum-future-learning-fund" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer"><i>TUM Future Learning Fonds</i></a><i>.</i></p>
<p>Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/be/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Betriebseinheit Angewandte Sportwissenschaft</a><br />Zur <a href="https://www.tum.de/community/campusleben/musik-und-kunst/center-for-culture-and-arts#c158392" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Homepage des TUM Center for Culture and Arts sowie „TUM tanzt!“</a></p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt&#160;</strong></p>
<p>Dr. Tina Schwender<br />BE Angewandte Sportwissenschaft<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24613<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4dsxk8cmrgoxnobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">tina.schwender(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5520.atom</id>
				<title>Aktionstag zur Krebsprävention am TUM Campus im Olympiapark</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-05-27T16:04:00+02:00</published>
				<updated>2026-05-27T10:03:40+02:00</updated>
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                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_260519_202110_Sportfakultaet_AE_D-4006_1426ec2d36.jpg" width="200" height="134" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/aktionstag-zur-krebspraevention-am-tum-campus-im-olympiapark/">
                            Aktionstag zur Krebsprävention am TUM Campus im Olympiapark
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Das <a href="https://bzkf.de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bayerische Zentrum für Krebsforschung</a> (BZKF) veranstaltet am 13. Juni 2026 den landesweiten Aktionstag „<a href="https://bzkf.de/aktuelles/wir-bewegen-bayern/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Wir bewegen Bayern</a>“. In München bieten Expertinnen und Experten der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie ihrer Universitätsklinika (TUM Klinikum und LMU Klinikum) an diesem Tag ein Programm aus Medizin und Sport auf dem <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/neubau-tum-campus-im-olympiapark/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">TUM Campus im Olympiapark</a>.</p>
<p class="text-justify">Mitinitiiert wurde die Veranstaltung von <a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/ueber-uns/team/leitung/univ-prof-dr-med-martin-halle" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Martin Halle</a>, Leiter des <a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Lehrstuhls für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie</a>: „Wir sind froh, dass die Universitätsmedizin dieses Thema für die Bevölkerung aufgreift, denn vielen ist sicherlich nicht bewusst, wie wichtig Bewegung zur Verhinderung von Darmkrebs oder Brustkrebs ist und wie eine gezielte Bewegungstherapie bei Erkrankten während der Krebstherapie eingesetzt werden kann. Experten der beiden Universitäten kommen zusammen, um dieses Thema theoretisch und praktisch an ‘Jung’ und ‘Alt’ zu vermitteln. Wir freuen uns alle sehr auf die rege Teilnahme aus der Bevölkerung! Es wird ein informativer und sportlicher Tag!“</p>
<p class="text-justify">Was können wir selbst tun, um unser Krebsrisiko zu senken? Diese Frage steht im Zentrum des BZKF-Aktionstags. Das Hauptaugenmerk gilt dabei der Prävention. Insbesondere Bewegung ist nach aktuellem Forschungsstand ein wichtiger Faktor, um Krebs vorzubeugen und die allgemeine Gesundheit zu stärken. Zudem wird am 13. Juni auf dem TUM Campus im Olympiapark aufgezeigt, welchen Beitrag Bewegungstherapie auch bei bereits bestehenden Krebserkrankungen leisten kann. Praxisnahe Workshops und Vorträge informieren über Haut-, Brust-, Darm- und Prostatakrebs – von Prävention und Früherkennung bis hin zu modernen Behandlungsmöglichkeiten.</p>
<p class="text-justify">Die Sporthallen und -plätze des TUM Campus im Olympiapark sind ebenfalls geöffnet. Dort gibt es ein vielfältiges Bewegungsprogramm zum Mitmachen für Kinder und Erwachsene. Ergänzt wird das Programm durch eine ganztägige Vortragsreihe in Hörsaal 1 mit Expertinnen und Experten des TUM Klinikums und des LMU Klinikums zu Themen wie Krebsprävention, Früherkennung, Ernährung, Bewegung und Umwelteinflüssen auf die Krebsentstehung. Zudem laden die „Meet the Expert“-Runden in kleineren Gruppen zum direkten Austausch mit den geladenen Fachleuten ein – wobei auch die Themen „Bewegung in der Onkologie“ sowie „Krebsprävention speziell für Frauen“ eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p class="text-justify"><strong>Unterstützung aus Breiten- und Spitzensport</strong></p>
<p class="text-justify">Bei dem Aktionstag bieten unter anderem auch der <a href="https://www.zhs-muenchen.de/zhs/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Zentrale Hochschulsport München</a> (ZHS) und verschiedene Münchner Sportvereine Schnupperkurse für jedes Fitnesslevel an. Mit dabei ist auch der Spitzensport: adidas, der Olympiastützpunkt Bayern sowie der FC Bayern München mit seiner Bewegungsinitiative „ZAM AKTIV“ sowie den Frauen- und Basketballabteilungen engagieren sich vor Ort. Die wichtigste Botschaft aller Beteiligten: Bewegung ist ein unverzichtbarer Baustein der Gesundheitsvorsorge.</p>
<p class="text-justify">Aktionen zu „Wir bewegen Bayern“ des BZKF am 13. Juni 2026 gibt es nicht nur in München, sondern auch an den Universitätsstandorten Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg. Dadurch wird der Aktionstag zu einem der größten Präventions-Events im Freistaat. Schirmherr der Veranstaltung ist Bayerns Ministerpräsident <a href="https://www.bayern.de/staatsregierung/ministerpraesidenten-und-kabinette-seit-1945/dr-markus-soeder/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Dr. Markus Söder</a>.</p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.sport.mri.tum.de/de/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Homepage des Lehrstuhls für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie</a><br />Zum <a href="https://www.ccc-muenchen.de/veranstaltungen/aktionstag-wir-bewegen-bayern-am-13-juni-2026/0310a5fb41299eb0" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Programm des Aktionstag zur Krebsprävention am TUM Campus im Olympiapark</a></p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Martin Halle<br />Lehrstuhl für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 4140 6774 (TUM Klinikum)<br />Tel.: 089 289 24441 (TUM Campus im Olympiapark)<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4Wkbdsx8RkvvoJwbs8dew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">Martin.Halle(at)mri.tum.de</a></p>
<p><i>Text: Paul Hellmich (CCC)/Bastian Daneyko<br />Fotos: Astrid Eckert/TUM/Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5522.atom</id>
				<title>TUM TEMPO Initiative Hackathon &amp; Symposium 2026 in Singapur</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-05-22T16:26:00+02:00</published>
				<updated>2026-05-22T15:10:20+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/tum-tempo-initiative-hackathon-symposium-2026-in-singapur/"/>
				
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                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_DSC00368_bdc049bc26.jpg" width="200" height="134" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/tum-tempo-initiative-hackathon-symposium-2026-in-singapur/">
                            TUM TEMPO Initiative Hackathon &amp; Symposium 2026 in Singapur
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Um neue Ansätze für gesundes Altern und Prävention zu entwickeln, brachte die TUM <a href="https://www.linkedin.com/posts/tum-create-limited_tempo-hackathon-symposium-2026-activity-7439204782629679104-hY6W" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TEMPO Initiative Hackathon &amp; Symposium 2026</a> Forschende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Innovationspartner im CREATE Tower in Singapur zusammen.&#160;</p>
<p class="text-justify">Organisiert wurde die Veranstaltung von <a href="https://www.forte.tum.de/forte/forschungsfoerderung/tum-campus-singapur/tumcreate/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUMCREATE</a> gemeinsam mit Partnern der Technischen Universität München (TUM) und der <a href="https://www.ntu.edu.sg/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Nanyang Technological University Singapore</a> (NTU Singapore). Initiator der Veranstaltung war <a href="https://www.professoren.tum.de/spitschan-manuel" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Manuel Spitschan</a> (<a href="https://www.hs.mh.tum.de/chronobiology/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Chronobiology &amp; Health</a>). Das Department Health and Sport Sciences war darüber hinaus vertreten durch Department-Head <a href="https://www.professoren.tum.de/hermsdoerfer-joachim" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer </a>(<a href="https://www.hs.mh.tum.de/bewegungswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft</a>), <a href="https://www.professoren.tum.de/koehler-karsten" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Karsten Köhler</a> (<a href="https://www.hs.mh.tum.de/exercisenutrition/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Bewegung, Ernährung und Gesundheit</a>), <a href="https://www.professoren.tum.de/okan-orkan" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Orkan Okan </a>(<a href="https://www.hs.mh.tum.de/healthliteracy/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Health Literacy</a>) sowie <a href="https://www.professoren.tum.de/sudharsanan-nikkil" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Nikkil Sudharsanan </a>(<a href="https://sites.google.com/view/tumbehavscihealth" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Professur für Behavioral Science for Disease Prevention and Health Care</a>).</p>
<p class="text-justify">„Mit TUMCREATE in Singapur verfügt die TUM über einen starken Standort in Südostasien. Dank seiner wirtschaftlichen Stärke und besonderen urbanen Struktur bietet Singapur hervorragende Rahmenbedingungen für universitäre Forschung. „Health“ wurde als eines der zentralen Themen der nationalen Forschungsstrategie definiert. Daraus ergeben sich für die TUM School of Health and Medicine vielfältige Möglichkeiten für große Forschungsverbünde mit den lokalen Universitäten. Die Präsenz von Manuel Spitschan, die Besuche der TUM-Professorinnen und -Professoren sowie die gemeinsame Durchführung der Veranstaltung setzen hierfür ein deutliches Zeichen", erläutert Prof. Hermsdörfer. &#160;</p>
<p class="text-justify">Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen interdisziplinäre Ansätze aus den Bereichen Präventionsforschung, Digital Health und Healthy Ageing. Das zweitägige Format kombinierte einen Hackathon mit einem wissenschaftlichen Symposium und schuf damit Raum für kreativen Austausch zwischen Forschenden, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sowie internationalen Partnern. Ziel war es, neue Impulse für gemeinsame Forschungsaktivitäten zwischen München und Singapur zu setzen und unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf gesundes Altern miteinander zu verknüpfen.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Gesundes Altern und Prävention müssen wir stärker integrativ denken“, erklärt Prof. Spitschan. „Entscheidend ist dabei nicht nur, was wir im Alltag erledigen, sondern auch wann – also etwa wann wir essen, schlafen oder Sport treiben. Genau diese zeitliche Struktur unseres Lebens spielt für die Prävention eine zentrale Rolle.“</p>
<p class="text-justify">Am ersten Veranstaltungstag entwickelten Teams aus Doktorandinnen, Doktoranden und Forschenden im Rahmen des TEMPO Hackathons digitale Lösungsansätze für gesundes Altern. Die Teilnehmenden arbeiteten an Konzepten, die Gesundheitswissenschaften, Technologie und Datenanalyse miteinander verbinden sollen. Zu den Ideen gehörten beispielsweise intelligente Kalendersysteme, die gesundheitsfördernde Aktivitäten in den Alltag integrieren, oder Anwendungen, die gezielt gesunde Restaurantoptionen empfehlen.</p>
<p class="text-justify">Am zweiten Tag standen beim TEMPO Symposium wissenschaftliche Vorträge und Diskussionen im Fokus. Forschende präsentierten aktuelle Ansätze zur Präventionsforschung und beleuchteten die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für Vernetzung und den Ausbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten zwischen der TU München und der NTU Singapore.</p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Thema war dabei die Verbindung von Grundlagenforschung und praktischer Anwendung. Ziel zukünftiger Projekte ist es, biologische Mechanismen des Alterns besser zu verstehen und daraus skalierbare Interventionen für den Alltag abzuleiten.</p>
<p class="text-justify">Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Finalteams des Hackathons ihre Konzepte im Rahmen der TEMPO Hackathon Pitch Competition. Die besten Ideen wurden anschließend ausgezeichnet. „Durch die enge Kooperation zwischen der TU München, NTU Singapore und TUMCREATE sollen künftig neue Ansätze entstehen, um gesundes Altern wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich wirksam zu gestalten“ erklärt Prof. Spitschan abschließend.&#160;</p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/bewegungswissenschaft/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage des Lehrstuhls für Bewegungswissenschaft</a><br />Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/chronobiology/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Professur für Chronobiology &amp; Health</a></p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer<br />Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24550<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4tykmrsw8robwcnyobpobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">joachim.hermsdoerfer(at)tum.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Manuel Spitschan<br />Rudolf Mößbauer Professur für Chronobiology &amp; Health<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24544<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4wkxeov8czsdcmrkxJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">manuel.spitschan(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: Rachel Melanie Leo, TUMCREATE&#160;</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5505.atom</id>
				<title>Science Day 2026 der TUM School of Medicine and Health </title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-05-11T12:15:00+02:00</published>
				<updated>2026-05-11T10:51:59+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/science-day-der-tum-school-of-medicine-and-health/"/>
				
				<content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                     
                            
                                
                                    
                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_DSC_6394_2f85b70042.jpg" width="200" height="134" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/science-day-der-tum-school-of-medicine-and-health/">
                            Science Day 2026 der TUM School of Medicine and Health 
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Der diesjährige Science Day der <a href="https://www.mh.tum.de/mh/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM School of Medicine and Health&#160;</a> fand am Mittwoch, den 6. Mai 2026, am <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/neubau-tum-campus-im-olympiapark/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">TUM Campus im Olympiapark</a> statt.&#160;Die Veranstaltung wurde vom <a href="https://mgc.mh.tum.de/de" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM Graduate Center of Medicine and Health</a> (GCMH) gemeinsam mit den Promovierendenvertretungen der School organisiert und bot den rund 200 Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte und Ergebnisse zu präsentieren.</p>
<p class="text-justify">Die Dekanin der TUM School of Medicine and Health, <a href="https://www.professoren.tum.de/combs-stephanie" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Stephanie Combs</a>, eröffnete die Veranstaltung: „Der Science Day gibt vor allem Doktorandinnen und Doktoranden eine Bühne, ihre Projekte mit großem Engagement zu präsentieren. Im Mittelpunkt stehen der Austausch neuer Ideen und das Knüpfen von Kontakten zwischen den Forschenden. Genau dieses Miteinander macht den Kern der Veranstaltung aus.“</p>
<p class="text-justify">Das Programm umfasste neben zahlreichen Vorträgen von Promovierenden zu Themen wie „From Heart Rate to Heat: Advancing Lactate - Prediction Through Thermodynamics“ oder „Gene Therapy for Hearing Loss: Lessons from the Damaged Cochlea“ auch Poster-Sessions, die den Teilnehmenden Raum für Diskussionen und fachlichen Austausch boten.&#160;</p>
<p class="text-justify">Ergänzt wurde der Science Day durch drei Keynote-Vorträge: <a href="https://www.sfb1123.med.uni-muenchen.de/staff/principal-incvestigators/hofmann/index.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Susanna Hofmann</a> (LMU Klinikum / Helmholtz Zentrum München) sprach zum Thema „Gender Specific Medicine“, <a href="https://www.bayerische-chemieverbaende.de/ueber-uns/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-der-verbaende/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Dr. Cordula Weiß </a>(Bayerische Chemieverbände) gab Einblicke in „Career Opportunities in the Health Care Industry“, und <a href="https://www.tum-venture-labs.de/labs/healthcare/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Dr. Josef Braun</a> (TUM Venture Labs) beleuchtete Perspektiven im Bereich Innovation und Unternehmertum.</p>
<p class="text-justify">Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf der Vernetzung innerhalb der wissenschaftlichen Community der TUM School of Medicine and Health. Neben dem Austausch von Forschungsideen konnten die Teilnehmenden Kontakte knüpfen und mögliche Kooperationen anstoßen.</p>
<p class="text-justify">Zum Abschluss des Science Day wurden herausragende Poster und Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet. Die Veranstaltung unterstrich damit erneut die Vielfalt und hohe Qualität der Forschung an der TUM School of Medicine and Health.</p>
<p class="text-justify"><br />Zum <a href="https://mgc.mh.tum.de/de" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">TUM Graduate Center of Medicine and Health (GCMH)</a></p>
<p class="text-justify"><br /><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>TUM School of Medicine and Health<br />Graduate Center of Medicine and Health<br />Ismaninger Str. 22<br />81675 Munich<br /><br />E-Mail: <a href="#" target="_blank" data-mailto-token="wksvdy4qmwr8wrJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window"><u>gcmh.mh@tum.de</u></a></p>
<p><i>Text &amp; Fotos: Bastian Daneyko</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5501.atom</id>
				<title>KI für personalisierte Gesundheit: EXIST-gefördertes Start-up an der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-05-08T14:39:00+02:00</published>
				<updated>2026-05-08T11:46:43+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/ai-for-personalized-health-exist-funded-start-up-at-the-professorship-of-didactics-in-sport-and-health/"/>
				
				<content type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                     
                            
                                
                                    
                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_Zura_400b59144e.png" width="200" height="250" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/ai-for-personalized-health-exist-funded-start-up-at-the-professorship-of-didactics-in-sport-and-health/">
                            KI für personalisierte Gesundheit: EXIST-gefördertes Start-up an der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Die <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik</a> begleitet ein neues, durch das <a href="https://exist.de/programm/exist-gruendungsstipendium/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">EXIST-Gründungsstipendium</a> gefördertes Start-up-Projekt: Mit der App „<a href="https://zurahealthos.com/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Zura</a>“ entwickelt ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern eine KI-gestützte Plattform für personalisiertes Fitness- und Gesundheitscoaching. Ziel ist es, individuelle Gesundheitsdaten intelligent zu verknüpfen und so präventive, maßgeschneiderte Gesundheitsempfehlungen in Echtzeit zu ermöglichen.</p>
<p class="text-justify">Das Projekt wurde von Amir Zahiri, Mahsa Iraniara und Saswat Swain initiiert, Prof. Dr. Filip Mess, Leiter der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik, betreut das internationale Team. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des EXIST-Gründungsstipendiums vom <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Bundesministerium für Wirtschaft und Energie</a>, das wissenschaftliche Ideen auf dem Weg in marktfähige Geschäftsmodelle unterstützt.</p>
<p class="text-justify">Die Förderung ist dabei eng an konkrete Entwicklungsziele geknüpft: Innerhalb von zwölf Monaten soll aus der Idee ein tragfähiges Gründungsvorhaben entstehen. „Der Prozess ist sehr strukturiert und verlangt sowohl im Antrag als auch in der Umsetzung eine hohe inhaltliche Qualität“, so Prof. Mess.</p>
<p class="text-justify"><strong>Digitale Gesundheitsplattform als „Health Operating System“</strong></p>
<p class="text-justify">Im Zentrum des Projekts steht „Zura Health OS“, eine KI-basierte Plattform, die verschiedene Gesundheitsbereiche in einem System vereint. Dazu zählen unter anderem Fitness und Training, Ernährung, Schlaf sowie mentale Gesundheit. Die technologische Innovation liegt insbesondere in der Integration unterschiedlicher Datenquellen. Wearables, Apps und weitere digitale Tools werden in einer zentralen Plattform gebündelt. Auf dieser Basis analysiert ein KI-gestützter Coaching-Ansatz die individuellen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzern. Ergänzend verfolgt Zura das Konzept einer „Adoption Layer“: Diese Ebene soll nicht nur Empfehlungen generieren, sondern lernen, wie Nutzerinnen und Nutzer Gesundheitsratschläge tatsächlich in ihren Alltag übernehmen. Sie passt Zeitpunkt, Format, Schwierigkeit und Erklärungstiefe der Empfehlungen individuell an. So soll aus KI-gestützter Gesundheitsintelligenz nachhaltiges Verhalten mit möglichst wenig Reibung entstehen.</p>
<p class="text-justify">„Die App führt Datenströme zusammen, die bislang getrennt waren. Dadurch können wir personalisierte Empfehlungen geben – weg von standardisierten Lösungen hin zu individueller Gesundheitsförderung“, erläutert Zahiri.</p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Element ist ein rund um die Uhr verfügbarer KI-Coach („Zura Voice“), der mithilfe multimodaler Datenanalyse arbeitet. Dazu gehören beispielsweise Bewegungsanalysen per Computer Vision, personalisierte Trainings- und Ernährungspläne sowie die frühzeitige Erkennung von Ermüdung oder Verletzungsrisiken.</p>
<p class="text-justify"><strong>Interdisziplinäres Team und internationale Perspektiven</strong></p>
<p class="text-justify">Das Gründungsteam vereint Kompetenzen aus Informatik, Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft und Datenwissenschaften. Ergänzt wird diese Expertise durch die wissenschaftliche Begleitung aus der Sport- und Gesundheitsforschung. „Gerade im Bereich Digital Health ist Interdisziplinarität entscheidend. Themen wie künstliche Intelligenz, Prävention und Gesundheitsverhalten müssen zusammen gedacht werden“, betont Prof. Mess. Auch die internationale Ausrichtung spielt eine wichtige Rolle. „Die App soll nicht nur für einen bestimmten Kulturraum funktionieren, sondern möglichst viele Menschen weltweit erreichen. Dafür ist ein Team mit unterschiedlichen Perspektiven von großem Vorteil“, so Mess weiter.</p>
<p class="text-justify"><strong>Von der Idee zur Marktreife</strong></p>
<p class="text-justify">Bereits vor der Bewilligung wurde eine erste Testversion der Plattform mit über 50 Nutzerinnen und Nutzern erprobt. Aktuell arbeitet das Team an der Fertigstellung der Beta-Version, die in einer erweiterten Testphase – unter anderem mit Studierenden – weiter validiert werden soll. „Ziel ist es, bis zur Mitte des Jahres eine Version zu entwickeln, die so stabil ist, dass sie den Schritt in die Gründung ermöglicht“, erklärt Mess.&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Beitrag zur Forschung und Lehre im Department</strong></p>
<p class="text-justify">Neben der wirtschaftlichen Perspektive bietet das Projekt auch wichtige Impulse für Forschung und Lehre. Insbesondere die Verbindung von Digitalisierung, Prävention und Gesundheitsförderung kann für die Weiterentwicklung von Studiengängen zukünftig wichtig werden. „Solche Projekte zeigen, wie wir wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen übersetzen können. Gleichzeitig fördern sie unternehmerisches Denken bei unseren Studierenden“, sagt Mess. „Unternehmertum ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Es geht darum, Ideen mutig umzusetzen und neue Wege zu gehen – auch mit gewissen Risiken.“</p>
<p class="text-justify">Das Projekt „Zura“ steht exemplarisch für diesen Ansatz: Es verbindet aktuelle Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz mit gesundheitswissenschaftlicher Expertise und zeigt, wie aus einer wissenschaftlichen Idee ein skalierbares Produkt entstehen kann.</p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.hs.mh.tum.de/sportdidaktik/startseite/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Homepage der Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik</a><br />Zur <a href="https://zurahealthos.com/" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Homepage des Projekts „Zura“</a></p>
<p class="text-justify"><strong>Kontakt</strong></p>
<p>Prof. Dr. Filip Mess<br />Professur für Sport- und Gesundheitsdidaktik<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24520<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4psvsz8woccJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">filip.mess(at)tum.de</a></p>
<p><i>Text: Bastian Daneyko<br />Fotos: Privat</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5493.atom</id>
				<title>Bewegung als Therapie: Professur für Gesundheitsökonomie veröffentlicht Studie in „The Lancet Psychiatry“</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-04-20T09:45:38+02:00</published>
				<updated>2026-04-20T10:06:24+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/bewegung-als-therapie-professur-fuer-gesundheitsoekonomie-veroeffentlicht-studie-in-the-lancet-psychiatry/"/>
				
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                                        <img src="https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_cover.tif_2eb24011bc.jpg" width="200" height="269" alt="" />
                                    
                                
                            
                        
                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/bewegung-als-therapie-professur-fuer-gesundheitsoekonomie-veroeffentlicht-studie-in-the-lancet-psychiatry/">
                            Bewegung als Therapie: Professur für Gesundheitsökonomie veröffentlicht Studie in „The Lancet Psychiatry“
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Ein interdisziplinäres Forscherteam der Technischen Universität München hat eine neue Studie zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bewegungsbasierter Therapieansätze bei psychischen Erkrankungen in einem der weltweit führenden Fachjournale durchgeführt und veröffentlicht. Der Beitrag mit dem Titel <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00391-8/fulltext" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">„Cost-effectiveness of a transdiagnostic group exercise intervention for mental health in Germany (ImPuls trial): an economic evaluation study“</a> erschien im <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/home" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Journal „The Lancet Psychiatry<i>”</i></a>, das einen Impact Faktor von 24,8 hat.</p>
<p class="text-justify">Erstautor der Studie ist <a href="https://www.chec-tum.de/sebastian-himmler" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Dr. Sebastian Himmler</a>, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der <a href="https://www.chec-tum.de/" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Professur für Gesundheitsökonomie</a>. Letztautorin ist <a href="https://www.professoren.tum.de/sundmacher-leonie" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Prof. Dr. Leonie Sundmacher</a>, Leiterin der Professur für Gesundheitsökonomie. Die Arbeit entstand im Rahmen eines Projekts des <a href="https://innovationsfonds.g-ba.de/" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window">Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses</a> und in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Forschungsteam.&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Bewegung als ergänzende Therapieoption bei psychischen Erkrankungen</strong></p>
<p class="text-justify">Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen stellen weltweit eine erhebliche gesundheitliche und ökonomische Herausforderung dar. Gleichzeitig sind bestehende Versorgungsangebote häufig mit Zugangshürden verbunden oder zeigen begrenzte Wirksamkeit.</p>
<p class="text-justify">Die vorliegende Studie untersucht daher die Intervention „ImPuls“ – ein strukturiertes, gruppenbasiertes Bewegungsprogramm für Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen. Im Fokus stand insbesondere die gesundheitsökonomische Bewertung.</p>
<p class="text-justify">„Wir haben in der Studie eine umfassende gesundheitsökonomische Evaluation durchgeführt und dabei neben den Kosten auch die Lebensqualität und Versorgungsaspekte berücksichtigt“, erklärt Dr. Himmler. „Die Kostenanalyse basiert dabei auf Routinedaten der Krankenkassen, was eine besonders realitätsnahe Bewertung ermöglicht.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Deutliche gesundheitliche Effekte bei moderaten Zusatzkosten</strong></p>
<p class="text-justify">Die Analyse basiert auf Daten einer großen randomisierten kontrollierten Studie mit rund 400 Teilnehmenden im ambulanten Setting in Deutschland. Untersucht wurde ein sechsmonatiges Trainingsprogramm, das betreute und eigenständige Bewegungseinheiten, verhaltensbezogene Strategien sowie digitale Unterstützung kombiniert. Gruppenbasierte Trainingseinheiten fanden dabei nur in den ersten vier Wochen statt mit anschließender Begleitung unter anderem durch eine App.</p>
<p class="text-justify">Die Ergebnisse zeigen: Teilnehmende der Interventionsgruppe profitierten signifikant stärker als die Vergleichsgruppe, die nur Leistungen aus der Regelversorgung erhielt. Die psychischen Beschwerden gingen deutlich zurück, und auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität verbesserte sich messbar.</p>
<p class="text-justify">Nach zwölf Monaten zeigte sich eine zusätzliche Verbesserung um 3,78 Punkte auf einer etablierten Skala zur Messung psychischer Belastung (BSI-18) sowie ein Zugewinn an gesundheitsbezogener Lebensqualität, gemessen in sogenannten Quality-Adjusted Life Years (QALYs).</p>
<p class="text-justify">Gleichzeitig lagen die Gesamtkosten moderat höher: Im Durchschnitt entstanden zusätzliche Kosten von rund 553 Euro pro Patientin oder Patient. Daraus ergibt sich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von etwa 17.543 Euro pro gewonnenem QALY.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Die Intervention führt nicht dazu, dass unmittelbar Kosten eingespart werden, da durch ihre Durchführung zunächst zusätzliche Aufwendungen entstehen“, so Dr. Himmler. „Gleichzeitig sehen wir aber einen klaren positiven Effekt auf die Lebensqualität der Teilnehmenden. Aus gesundheitsökonomischer Sicht kann man die Maßnahme daher als kosteneffektiv bewerten.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Hohe Relevanz für die Versorgung</strong></p>
<p class="text-justify">Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Intervention als kosteneffektiv einzustufen ist – insbesondere im Vergleich zu gängigen internationalen Schwellenwerten.&#160;</p>
<p class="text-justify">„Unsere Ergebnisse sprechen dafür, dass bewegungsbasierte Interventionen eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Versorgung darstellen können“, betont Dr. Himmler. „Aus gesundheitsökonomischer Perspektive empfehlen wir daher, solche Programme perspektivisch in die Regelversorgung zu integrieren.“</p>
<p class="text-justify"><strong>Bedeutung für Forschung und Gesundheitspolitik</strong></p>
<p class="text-justify">Die Studie liefert erstmals belastbare Evidenz zur Kosteneffektivität einer transdiagnostischen Bewegungsintervention, die mehrere psychische Erkrankungen gleichzeitig adressiert.</p>
<p class="text-justify">„Mit dem ImPuls-Ansatz zeigen wir, dass innovative und vergleichsweise niedrigschwellige Interventionen sowohl wirksam als auch wirtschaftlich tragfähig sein können“, sagt Prof. Sundmacher. „Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit ist es entscheidend, neue Versorgungsformen zu entwickeln, die Patientinnen und Patienten frühzeitig erreichen.“</p>
<p class="text-justify">Darüber hinaus hebt Prof. Sundmacher die gesundheitspolitische Relevanz hervor: „Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung der Versorgung. Interdisziplinäre Ansätze, die Prävention, Bewegung und Therapie verbinden, können langfristig dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen.“ Auch der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss spricht sich positiv für weitere Schritte zur Überführung von „ImPuls“ in die Regelversorgung aus.<br />&#160;</p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(25)00391-8/fulltext" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window"><u>Publikation im Journal „The Lancet Psychiatry“</u></a></p>
<p class="text-justify">Zur <a href="https://www.chec-tum.de/" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window"><u>Homepage der Professur für Gesundheitsökonomie</u></a></p>
<p class="text-justify">Zum <a href="https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/impuls.371" target="_top" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window"><u>Beschlusstext des Innovationsausschusses</u></a></p>
<p>&#160;</p>
<h2><strong>Kontakt:</strong></h2>
<p>Prof. Dr. Leonie Sundmacher<br />Professur für Gesundheitsökonomie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24464<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4voyxso8cexnwkmrobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">leonie.sundmacher(at)tum.de</a></p>
<p>Dr. Sebastian Himmler<br />Professur für Gesundheitsökonomie<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p>Tel.: 089 289 24465<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4colkcdskx8rswwvobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">sebastian.himmler(at)tum.de</a></p>
<p><br /><i>Text: Romy Schwaiger<br />Fotos: „The Lancet Psychiatry"/Silvia Béres (Beres Fotografie)</i></p>
				</div></content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.hs.mh.tum.de/mh/news-5487.atom</id>
				<title>„Besseres Design statt pauschaler Verbote“ - Prof. Dr. Sandra Cortesi zu digitaler Sicherheit von Kindern und Jugendlichen</title>
				<author>
					<name>Department Health and Sport Sciences</name>
				</author>
				<published>2026-04-08T09:40:00+02:00</published>
				<updated>2026-04-08T09:32:56+02:00</updated>
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                    <h2>
                        <a href="https://www.hs.mh.tum.de/mh/news/article/besseres-design-statt-pauschaler-verbote-prof-dr-sandra-cortesi-zur-digitalen-sicherheit-von-kindern-und-jugendlichen/">
                            „Besseres Design statt pauschaler Verbote“ - Prof. Dr. Sandra Cortesi zu digitaler Sicherheit von Kindern und Jugendlichen
                        </a>
                    </h2>
                    <p class="text-justify">Wie können Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser geschützt werden, ohne ihre Selbstständigkeit einzuschränken? Diese Frage steht im Zentrum einer aktuellen Veröffentlichung im Fachjournal „Science“. Eine internationale Expertinnen- und Expertengruppe unter Leitung von <a href="https://www.professoren.tum.de/cortesi-sandra" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Sandra Cortesi</a>, Leiterin der Professur für Participation and Diversity in Digital Societies und <a href="https://www.professoren.tum.de/gasser-urs" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Prof. Dr. Urs Gasser</a>, Leiter des Lehrstuhls für Public Policy, Governance and Innovative Technology, zeigt: Pauschale Verbote und Altersbeschränkungen greifen zu kurz. Stattdessen braucht es digitale Umgebungen, die Sicherheit, Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten von Anfang an mitdenken.</p>
<p class="text-justify">Digitale Technologien eröffnen jungen Menschen heute vielfältige Chancen: Sie ermöglichen Zugang zu Bildung, fördern Kreativität und bieten Räume für Austausch und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig sind sie mit Risiken verbunden – von Cybermobbing über problematische Inhalte bis hin zu potenziellen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Die Forschung zeigt jedoch, dass einseitige Einschränkungen diesen komplexen Herausforderungen nicht gerecht werden. Vielmehr können sie unbeabsichtigte Folgen haben, etwa indem sie Vertrauen untergraben oder dazu führen, dass Kinder digitale Angebote im Verborgenen nutzen.</p>
<p class="text-justify"><i>Im Interview erklären die beiden Forschenden, welche Rolle Plattformdesign, Künstliche Intelligenz und Bildung dabei spielen und warum Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle.</i></p>
<p class="text-justify"><strong>In den USA sind Meta und Google vor wenigen Tagen wegen mangelnden Schutzes von Kindern und Jugendlichen auf ihren Social-Media- beziehungsweise Video-Plattformen zu hohen Strafzahlungen verurteilt worden. Welche Bedeutung haben die Urteile vor dem Hintergrund der Ergebnisse Ihrer Arbeitsgruppe?</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Urs Gasser:</strong> Diese Urteile können wegweisend sein, weil sie unterstreichen, dass die Kindersicherheit in der digitalen Welt nicht nur eine Frage schädlicher Inhalte ist, sondern auch eine Frage des Designs der Plattformen. Die Gerichte haben sich angeschaut, wie Plattformen aufgebaut sind, welche Risiken ihre Funktionen mit sich bringen und ob Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden können, wenn diese Risiken vorhersehbar sind und nicht ausreichend berücksichtigt werden. Diese Fragen treffen den zentralen Punkt der Empfehlungen unserer Arbeitsgruppe: ein Design, das digitale Räume von Anfang an so gestaltet, dass sie Sicherheit, Handlungsfähigkeit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen gewährleisten. Bezogen auf die in den USA verhandelten Fälle, dass sie Funktionen ausschließen, die süchtig machen können, und dass sie Schutz vor Missbrauch durch Erwachsene bieten.&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Mehrere Länder haben Kindern bis zu einem bestimmten Alter soziale Medien verboten oder planen diesen Schritt. Warum halten Sie nichts von einem Verbot?</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Urs Gasser:</strong> Wir sprechen uns nicht per se gegen Regulierung aus, gesetzliche Vorgaben sind unverzichtbar. Allerdings sind wir der Ansicht, dass die Politik mehr tun sollte als rote Linien zu ziehen. Vielmehr sollte sie die Anbieter verpflichten, ihre Plattformen und Produkte kindgerecht zu gestalten. Das ist anspruchsvoller als ein pauschales Verbot, aber auch vielversprechender. Denn wir wollen ja eigentlich, dass Kinder und Jugendliche lernen können, die Medien selbstbestimmt und mit einer für sie positiven Wirkung einzusetzen.&#160;</p>
<p></p><hr />

<p class="text-justify">Ein zentraler Gedanke der zugrunde liegenden Studie ist, digitale Sicherheit nicht nur als Schutz vor Gefahren zu verstehen, sondern als aktive Gestaltungsaufgabe. Digitale Räume sind kein neutraler Hintergrund, sondern das Ergebnis konkreter Designentscheidungen. Werden diese Entscheidungen gezielt an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet, können sie sowohl Schutz bieten als auch Entwicklung fördern. Im Fokus stehen dabei drei eng miteinander verbundene Prinzipien: die Rechte von Kindern, ihre Selbstbestimmung und ihr Wohlbefinden. Diese Perspektive verschiebt den Blick von reaktiven Maßnahmen hin zu proaktiven Lösungen, die Risiken frühzeitig berücksichtigen und gleichzeitig positive Nutzungsmöglichkeiten stärken.</p>
<p></p><hr />

<p class="text-justify"><strong>Die Arbeitsgruppe schlägt vor, KI einzusetzen, um die Plattformen sicherer zu machen.</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Sandra Cortesi</strong>: Neben dem Bann von eindeutig schädigenden Funktionen können neue Tools ältere Kinder und Jugendliche befähigen, in einem altersgerechten Rahmen selbstbestimmt zu handeln. Künstliche Intelligenz kann erkennen und intervenieren, wenn Heranwachsende in Gefahr geraten. KI könnte beispielsweise sagen: „Ich sehe, dass du in letzter Zeit ganz viele Posts zum Abnehmen angeschaut hast. Ich sehe, dass du mit drei Personen im Austausch bist, die das unterstützen. Ich empfehle dir jetzt drei Posts mit einer anderen Perspektive.“ Die KI könnte auch erkennen, dass eine Jugendliche ein Selfie mit viel nackter Haut machen will, und fragen: „Bist du sicher, dass du dieses&#160;Selfie machen möchtest? Überleg doch mal, was du damit machen willst.“ Oder ein Kind wird von jemandem kontaktiert, der sonst nur Kontakt mit Erwachsenen hat, sodass die KI davon ausgehen kann, dass es sich um einen Erwachsenen handelt und einen entsprechenden Hinweis anzeigen kann.&#160;</p>
<p class="text-justify"><strong>Das klingt so, als würden die Anbieter sehr viel Privates über die Jugendlichen erfahren.</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Sandra Cortesi</strong>: Solche Auswertungen dürfen ausschließlich auf den Endgeräten stattfinden und nicht an die Betreiber übermittelt werden. Aber auch wenn die Privatsphäre sichergestellt ist, wäre es ideal, wenn sich die Familien gemeinsam überlegen würden: Welchen Medienkonsum wollen wir? Wie ist sozusagen unser Ernährungsplan für die Digitalwelt?&#160;Und dann zeigt uns das Gerät oder die Plattform all die Möglichkeiten, die wir dafür an- oder ausstellen können. Zum Beispiel: Ich möchte hauptsächlich positive Inhalte sehen und wenn die KI merkt, dass ich dabei aus der Spur gerate, unterstützt sie mich. Oder ältere Jugendliche entscheiden: Ich will jetzt mal drei Monate meine eigenen Erfahrungen machen und möchte nicht, dass mir die KI dabei zuschaut und mir irgendetwas sagt. Auch auf der Ebene der Familien halten wir Verbote für weniger sinnvoll als eine solche Auseinandersetzung. Zum einen, weil so Vertrauen und Selbstwirksamkeit gestärkt werden. Zum anderen wissen viele&#160;Kinder und Jugendliche sowieso, wie sie die von ihren Eltern eingestellten Beschränkungen auf den Smartphones umgehen können. Es ist aber klar, dass nicht alle Familien&#160;Zeit und Kompetenzen dafür haben, weshalb schützende Standardeinstellungen sehr wichtig sind.</p>
<p class="text-justify"><strong>Auch die besten Einstellungen und gesetzlichen Vorgaben werden wohl nicht vollständig verhindern können, dass Jugendliche verstörende Inhalte oder digitale Gewalt erleben. Was sollte dann geschehen?</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Urs Gasser:</strong> Die Forschung zeigt, dass es wichtig ist, dass ältere Kinder und Jugendliche solche Inhalte und Verletzungen anonym melden können und sofort Beistand bekommen. In vielen Fällen schämen sie sich und fühlen sich schuldig. Dann ist es wichtig, dass eine solche Meldung nicht wochenlang im Nirgendwo verschwindet, sondern dass unmittelbar Verständnis gezeigt und Hilfe angeboten wird. Idealerweise sind es andere junge Menschen, die sagen: Ich verstehe dich, ich habe das auch schon erlebt. In einigen Ländern gibt es bereits Hilfsangebote, bei denen dafür trainierte Jugendliche mit Unterstützung von Profis als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bereit stehen. Solche Angebote sollten zum Standard werden.&#160;</p>
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<p class="text-justify">Neben technischen Lösungen betont die Studie auch die Bedeutung von Bildung und Beteiligung. Kinder und Jugendliche sind nicht nur zu schützende Nutzerinnen und Nutzer, sondern aktive Mitgestalter digitaler Räume. Studien zeigen, dass Resilienz besonders dann entsteht, wenn digitale Kompetenzen in den Alltag integriert werden und junge Menschen an der Entwicklung von Lösungen beteiligt sind. Schulen können hier eine Schlüsselrolle spielen, indem sie digitale Themen nicht isoliert behandeln, sondern in verschiedene Fächer einbinden und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern weiterentwickeln.</p>
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<p class="text-justify"><strong>Die Arbeitsgruppe schlägt außerdem vor, dass nicht nur Unternehmen Kinder und Jugendliche in den Designprozess einbinden. Auch die Schulen sollten mehr auf Beteiligung setzen.</strong></p>
<p class="text-justify"><strong>Sandra Cortesi</strong>: Ganz viele junge Menschen sagen heute, dass sie sich nicht wohl fühlen und nicht glücklich sind. Sie sehen in eine Zukunft mit vielen Gefahren und haben das Gefühl, das Heft des Handelns nicht in der Hand zu haben. Indem sie Kinder und Jugendliche beteiligen, haben die Schulen eine riesige Chance, ihnen zum einen eine Zukunft aufzuzeigen, in der die digitale Welt nicht nur voll von tausend Risiken ist, und ihnen zum anderen Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Die Botschaft wäre nicht: „Wir zeigen euch, wie die digitale Welt funktioniert.“ Sondern: „Wir als Schulen haben einiges von euch zu lernen, weil wir vielleicht nicht alle Tools kennen, aber ihr genau wisst, wie man sie nutzen kann. Wir als Erwachsene haben aber auch Wichtiges beizutragen, sei es unsere gesellschaftlichen Werte oder unsere Erfahrung. Also lasst uns die Lerninhalte gemeinsam erstellen.“ Damit würde für die digitale Sicherheit von Kindern und Jugendlichen viel erreicht werden.</p>
<p class="text-justify"><i>Im Projekt „Frontiers in Digital Child Safety“ haben mehr als 40 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kinderrechtsorganisationen und gemeinnützigen Einrichtungen aus den Bereichen Sozialwissenschaften, Technologie, Design, Psychologie und Recht zusammengearbeitet. Gefördert wurde das Projekt von Apple Inc. Die Projektgruppe wurde am TUM Think Tank von Prof. Sandra Cortesi und Prof. Urs Gasser in Zusammenarbeit mit Forschenden der Harvard University und der Universität Zürich koordiniert. Der TUM Think Tank bringt Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam Lösungsvorschläge und Instrumente zu drängenden Problemen zu entwickeln.</i></p>
<p class="text-justify"><br />Zur Publikation “<a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.aec7804" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Digital child safety at the frontier: From evidence to action</a>”<br />Zur <a href="https://tumthinktank.de/wp-content/uploads/FRONTIERS-IN-DIGITAL-CHILD-SAFETY.pdf" target="_blank" class="ti ti-link-ext" title="Opens external link in current window" rel="noreferrer">Übersicht der Publikation</a></p>
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<p class="text-justify"><strong>Kontakt:</strong></p>
<p class="text-justify">Prof. Dr. Sandra Cortesi<br />Professur für Participation and Diversity in Digital Societies<br />Am Olympiacampus 11<br />80809 München</p>
<p class="text-justify">Tel.: +49 89 289 24515<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4ckxnbk8mybdocsJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">sandra.cortesi@tum.de</a></p>
<p class="text-justify">Prof. Dr. Urs Gasser<br />Lehrstuhl für Public Policy, Governance and Innovative Technology</p>
<p class="text-justify">Tel.: +49 89 907793 270<br />E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="wksvdy4ebc8qkccobJdew8no" data-mailto-vector="10" class="ti mail ti-link-mail" title="Opens window for sending e-mail">urs.gasser@tum.de</a></p>
<p class="text-justify"><i>Text: Klaus Becker/Bastian Daneyko<br />Foto: IKMZ / UZH / Claudia Thomas / Andreas Heddergott / TUM<br /></i></p>
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