Studierende des AB für Medien und Kommunikation unterstützten abermals die Medienarbeit beim Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen
Arbeitsbereich für Medien und Kommunikation |
Vom 25. Februar bis 01. März 2026 unterstützten elf Studierende des Departments Health and Sport Sciences der Technischen Universität München (TUM) die Medienarbeit beim Herren-Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen. Im Rahmen des Moduls „Sportkommunikation und Sportsponsoring“, das von Prof. Dr. Michael Schaffrath geleitet und vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Bastian Daneyko begleitet wurde, hatten die Teilnehmenden erneut die Gelegenheit, aktiv an der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit eines internationalen Sportevents mitzuwirken.
Die Exkursion bot den Studierenden eine besondere Gelegenheit, ein sportliches Großereignis aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Bereits einige Wochen zuvor wurden sie in drei Gruppen aufgeteilt und wirkten in unterschiedlichen Bereichen der Eventplanung mit. Vor Ort wurde somit nicht nur journalistische Praxis gesammelt, sondern bereits im Vorfeld des Events wertvolle Einblicke in die mediale und journalistische Vorbereitung von Interviews sowie Social-Media-Auftritten gewonnen.
Die angehenden Sportjournalistinnen und Sportjournalisten konnten sich unter anderem bei den Trainings sowie beim Abfahrtsrennen in Interviewtechniken üben. „Mit jedem Gespräch wurden wir sicherer in der Interviewführung", erklärt Lina Strafner, die Teil des Studierendenteams vor Ort war. „Man lernt schnell, spontaner auf Antworten zu reagieren, gezielter nachzufragen und auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten.“ Daran wird deutlich, welche besondere Chance sich den Studierenden bietet, das im Seminar erworbene Wissen von der Theorie in die Praxis zu übertragen und anzuwenden.
Eines der zahlreichen Highlights war die Verantwortung für die Interviews der Podiumsplatzierten im Rahmen der Berichterstattung der FIS (Fédération Internationale de Ski). Um den internationalen Austausch zu fördern und den Studierenden wertvolle Erfahrungen im Bereich der crossmedialen journalistischen Arbeit zu ermöglichen, wurden die Interviews sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch geführt. Für besonderes Lokalkolorit sorgten dabei die Gespräche mit den deutschen Athleten Luis Vogt, Simon Jocher und Romed Baumann, der nach dem Rennen seine Karriere beendete.
Nach Rennende ging es für die Studierenden aus der „Mixed Zone“ direkt ins Medienzentrum. Dort wurden die geführten Interviews aufbereitet und anschließend an die nationale und internationale Fachpresse weitergeleitet. Die unmittelbaren Auswirkungen ihrer Arbeit konnten die angehenden Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler durch die tägliche Beobachtung der Berichterstattung in den führenden Medien nachvollziehen.
Die Studierenden leisteten damit einen wertvollen Beitrag für die anwesenden Medienvertreter. Sowohl der Internationale Ski-Verband (FIS) als auch das Organisationskomitee des Ski-Weltcups Garmisch sowie die beteiligten Journalistinnen und Journalisten zeigten sich erneut äußerst zufrieden mit der Arbeit der Studierenden.
Doch nicht nur das Führen von Interviews zählte zu den Aufgaben der Studierenden – sie betreuten während des gesamten Veranstaltungszeitraums auch die Social-Media-Kanäle des Skiweltcups Garmisch und pflegten eigenständig Inhalte ein. Dabei war es besonders wichtig, die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie die Besucherinnen und Besucher mitzunehmen, Einblicke in das Renngeschehen zu geben und die besondere Atmosphäre vor Ort authentisch einzufangen.
„Wo hat man zu Übungszwecken schon die Möglichkeit, internationale Skistars zu interviewen? Dass die von unseren Studierenden geführten Gespräche zudem von zahlreichen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten für ihre Berichterstattung genutzt werden, freut uns besonders. Es zeigt deutlich, welchen professionellen Anspruch und welchen konkreten Mehrwert unsere Arbeit vor Ort hat“, betont Daneyko abschließend.
Text: Sarah Kusmierz / Lina Strafner
Fotos: Marco Silvestri