Chronischer Stress schadet der körperlichen und mentalen Gesundheit. Zentrale Gegenmittel sind kurzfristige Entspannung und langfristige Stressresilienz. Wir untersuchen die Psychophysiologie von Entspannung und Erholung und übertragen diese Erkenntnisse in evidenzbasierte, personalisierte Praktiken, die Menschen nutzen können, um ihre Stressresilienz zu stärken.
Abschlussarbeiten orientieren sich an drei Zielen:
Die Psychophysiologie von Entspannung und Erholung erklären.
Entspannungsprotokolle personalisieren und optimieren (basierend darauf, was für wen am besten wirkt - und warum).
Menschen befähigen, evidenzbasierte, personalisierte Entspannungspraktiken zu nutzen, um die Stressresilienz zu fördern.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf atembasierten Ansätzen, einschließlich Atemprotokollen und Atemmeditationen.
Themen für Abschlussarbeiten
Bachelorstudierende
Entspannung und Kognition (Scoping Review): Was ist der Zusammenhang zwischen Entspannung und kognitiver Kontrolle bzw. Flexibilität?
Interozeption und Selbstregulation (Scoping Review): Was ist der Zusammenhang zwischen interozeptiver Sensitivität und Selbstregulationsfähigkeit?
Achtsamkeit und Arousal (Meta-Analyse): Hat Achtsamkeitsmeditation einen Effekt auf physiologische Arousal-Marker (z. B. HR, HRV, Temperatur)?
Masterstudierende
Machine-Learning-Algorithmen zur Identifikation von Entspannungs-Signaturen aus physiologischen Daten (HRV, Atmung, Temperatur, Hautleitfähigkeit) und selbstberichteter akuter Entspannung (empirische Arbeit mit bestehendem Datensatz).
Machine-Learning-Algorithmen zur Identifikation von Erholung und Beanspruchung aus neurophysiologischen Daten (14-Kanal-EEG) und der selbstberichteten Erholungs-Beanspruchungsbilanz der letzten Woche (empirische Arbeit mit bestehendem Datensatz).
Entwicklung eines Stressresilienz-Fragebogens mit Fragen zur Selbstregulationsfähigkeit und adaptiven Ressourcen (empirische Arbeit ohne bestehenden Datensatz).
Freie Themenwahl: Ja, im Rahmen des Forschungsschwerpunkts.