Unser Lehrveranstaltungsangebot
Unsere Lehre richtet sich vorwiegend an Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Gesundheitswissenschaften. Im Mittelpunkt stehen die psychologischen Grundlagen gesundheitsbezogenen Verhaltens und der Verhaltensänderung sowie psychische Gesundheit, psychische Erkrankungen, deren Prävention und Behandlung. Einzelne Lehrveranstaltungen stehen auch Studierenden der Sportwissenschaften und weiterer Studiengänge offen. Das Wahlmodul Stressmanagement kann von Studierenden aller Studiengänge belegt werden. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu unseren Lehrveranstaltungen.
B.Sc. Gesundheitswissenschaft
Die Grundlagenvorlesung richtet sich an Studierende des dritten Semesters im Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaft. Sie vermittelt ein grundlegendes Verständnis häufiger psychischer Erkrankungen und ihrer Bedeutung für Public Health, Gesundheitsversorgung, Prävention und Behandlung.
Behandelt werden unter anderem depressive Erkrankungen, Angststörungen, stressbezogene Störungen, Substanzkonsumstörungen, Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen. Die Studierenden lernen zentrale Symptome, diagnostische Kriterien, Häufigkeit, Risiko- und Schutzfaktoren, Entstehungsmodelle und typische Verläufe kennen. Darüber hinaus werden evidenzbasierte psychologische und medikamentöse Behandlungsansätze sowie Möglichkeiten der Prävention vorgestellt.
Die Lehrveranstaltung kombiniert interaktive Vorlesungen mit Fallbeispielen, kurzen Wissensüberprüfungen und anwendungsbezogenen Diskussionen. Ergänzende Moodle-Materialien, Quizformate, Videos, ausgewählte Literatur und Selbstreflexionsübungen unterstützen das selbstständige Lernen. Der TUMTutor AI, Informationen zu Unterstützungsangeboten sowie ein Gastvortrag einer Person mit eigener Depressionserfahrung ergänzen die wissenschaftlichen Inhalte um individuelle und praxisnahe Perspektiven.
Die Grundlagenvorlesung richtet sich an Studierende des dritten Semesters im Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaft. Sie vermittelt zentrale Konzepte der Gesundheitspsychologie und zeigt, wie gesundheitsbezogenes Verhalten entsteht, verändert und langfristig aufrechterhalten werden kann.
Behandelt werden unter anderem Einflussfaktoren auf Gesundheit und Krankheit, verschiedene Formen der Prävention, psychologische Modelle der Verhaltensänderung, Gewohnheitsbildung sowie klassische und digitale Gesundheitsinterventionen. Anhand konkreter Beispiele aus Prävention und Gesundheitsförderung lernen die Studierenden, theoretische Modelle auf praktische Fragestellungen zu übertragen und Interventionen kritisch zu beurteilen.
Die Lehrveranstaltung kombiniert interaktive Vorlesungen mit Fallbeispielen, Moodle-Aufgaben, Lernvideos, H5P-Quizformaten und anwendungsorientierten Übungen. Gastvorträge aus der Präventionspraxis und der TUM AI Tutor ergänzen das Lehrangebot und unterstützen das selbstständige Lernen.
M.Sc. Health Science - Prevention and Health Promotion
Das englischsprachige Mastermodul (bestehend aus der Vorlesung „Methodologies in Psychological Prevention I“ sowie dem Seminar „Research Methods in Psychological Prevention“) verbindet fortgeschrittene Konzepte der psychologischen Prävention und Förderung psychischer Gesundheit mit der praktischen Entwicklung eines eigenen Gesundheitsförderungsprogramms. Es umfasst eine Vorlesung zu Methoden der psychologischen Prävention und ein begleitendes Forschungsseminar.
Die Studierenden beschäftigen sich mit Theorien der Verhaltensänderung, dem Intervention-Mapping-Ansatz sowie wissenschaftlichen und praktischen Beispielen aus Prävention und Gesundheitsförderung. Eine begleitete Selbsterfahrung mit einer evidenzbasierten digitalen Intervention ermöglicht es ihnen, auch die Perspektive der Teilnehmenden zu reflektieren.
Im Seminar entwickeln die Studierenden in Gruppen ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsförderungsprogramm für TUM-Studierende. Dabei bearbeiten sie unter anderem Bedarfsanalyse, Veränderungsziele, Interventionsmethoden, Umsetzung und erste Evaluationsschritte. Interaktive Lehre, wissenschaftliche Literatur, internationale Gastvorträge und regelmäßiges Feedback unterstützen die Projektarbeit. Die Ergebnisse werden in einer Präsentation, einem kurzen Informationsvideo und einem schriftlichen Projekt-Pitch aufbereitet.
Das englischsprachige Mastermodul (bestehend aus den Seminaren „Applied research on prevalence, prevention and treatment of mental disorders“ sowie „Forms and treatments of mental disorders“ im Sommersemester sowie aus den Seminaren „Forms and treatments of mental disorders II“ und „Applied research on prevalence, prevention and treatment of mental disorders II“ im Wintersemester) vermittelt vertiefte Kenntnisse zu psychischen Erkrankungen, ihren Entstehungsmechanismen, Verläufen und evidenzbasierten Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus setzen sich die Studierenden kritisch mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Einflussfaktoren psychischer Gesundheit, Prävention und Gesundheitsförderung auseinander.
Das Modul verbindet Literaturseminare mit anwendungsorientierter Projektarbeit. Die Studierenden analysieren wissenschaftliche Studien, bearbeiten Fallbeispiele und bereiten komplexe Inhalte in unterschiedlichen Formaten auf, darunter Präsentationen und ein gemeinsam produzierter wissenschaftlicher Podcast.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf digitalen Interventionen für psychische Gesundheit. In Kleingruppen passen die Studierenden eine bestehende Intervention an einen konkreten Versorgungskontext an und entwickeln anschließend ein Konzept für deren wissenschaftliche Evaluation. Dabei beschäftigen sie sich unter anderem mit Studiendesign, Rekrutierung, Wirksamkeit, Akzeptanz, Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz und ethischen Anforderungen.
Sonstiges
Das deutschsprachige Wahlmodul (bestehend aus dem Seminar „Stress und Stressmanagement“ sowie der Übung „Stressmanagementtrainings and -programme“) vermittelt wissenschaftliche Grundlagen zu Stress, Stressentstehung und Stressbewältigung. Dabei werden biologische, psychologische, soziale und salutogenetische Perspektiven ebenso behandelt wie der Zusammenhang zwischen Stress und Gesundheit sowie die Bedeutung von Stressmanagement für Prävention und Gesundheitsförderung.
Das Modul verbindet zwei Kompetenzbereiche: den persönlichen Umgang mit Stress und die Vermittlung von Stressmanagementmethoden. Die Studierenden erproben instrumentelle, kognitiv-emotionale und regenerative Strategien, reflektieren deren Anwendung im eigenen Alltag und setzen sich mit individuellen Stressoren, Ressourcen und möglichen Umsetzungshindernissen auseinander. Ergänzend werden Ansätze wie achtsamkeitsbasierte Stressreduktion, Stressimpfungstraining und Affektregulation behandelt.
Die Lehre ist praxis- und erfahrungsorientiert gestaltet. In Kleingruppen entwickeln die Studierenden eigene thematische Einheiten, erstellen strukturierte Ablaufpläne und leiten ausgewählte Übungen im Peer-Learning-Format an. Eine evidenzbasierte digitale Stressmanagementintervention, E-Learning-Elemente, digitale Feedbackinstrumente und TUMTutorAI unterstützen die selbstständige Vertiefung und den Transfer in den Alltag.
Sommersemester 2026
| Titel | Art | Vortragende/r (Mitwirkende/r) | Termine |
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| Applied research on prevalence, prevention and treatment of mental disorders | SE |
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| Forms and treatments of mental disorders | SE |
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| Stress und Stressmanagement | SE |
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| Stressmanagementtrainings and -programme | UE |
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