Digital Public Health

Die Digitalisierung und digitale Transformation des Gesundheitswesens bietet große Chancen dafür, Prävention und Versorgung zu verbessern und effizienter zu gestalten. Zum einen haben digitale Gesundheitsanwendungen das Potential, ortsunabhängig und ressourcensparend einer Vielzahl von Personen zu helfen, und bieten somit einen Vektor für populationsbasierte individuelle Prävention. Zum anderen kann die intelligente Nutzung von digitalisierten Gesundheitsdaten (Wearables, EHRs, Kassendaten etc.) dazu dienen die Diagnose, Prognose, Therapie und Prävention zu verbessern.
In Zusammenarbeit mit Krankenkassen, niedergelassenen Ärzten und Akteuren der Digitalwirtschaft entwickeln, implementieren und evaluieren wir eine digital gestützte Intervention zur Diabetesprävention im Rahmen einer randomisierten Feldstudie und Routinedatenanalyse. Darüber hinaus analysieren wir in Meta-Studien die Wirksamkeit von app-basierten Gesundheitsanwendungen und vergleichen auf Basis von Krankenkassendaten verschiedene Ansätze des maschinellen Lernens zur Vorhersage von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes.
Drittmittelprojekte in diesem Forschungsbereich
Leitung des Forschungsbereichs: Dr. Anna-Janina Stephan