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„Sitzen ist das neue Rauchen!“ – Dekanin Prof. Oberhoffer-Fritz im Sat.1-Interview
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Im Gespräch mit Moderatorin Eva Grünbauer sagte die Kinderkardiologin: „Das Einbauen der Bewegung in den Alltag gelingt auch zu Hause, wenn man es sich immer wieder vergegenwärtigt. Man kann es spielerisch machen, sei es morgens beim Zubereiten des Frühstücks, beim Zähneputzen im Bad, wenn man zum Beispiel gleichzeitig ein paar Kniebeugen macht, beim Zubereiten des Mittagessens oder beim Decken des Tisches mit Tellern, die man in mehreren Gängen statt nur einem aus der Küche holt. Es gibt sicher viele Möglichkeiten.“
Auf die Frage, wie schädlich das viele Sitzen im „Home Office“ oder während des „Home Schoolings“ für Kinder sei, antwortete Prof. Oberhoffer-Fritz: „Inzwischen gibt es einen Slogan, der besagt, dass das Sitzen das neue Rauchen ist. Sitzen ist für unsere Gesundheit an sich mindestens nochmal genauso gefährlich, wie wenn wir uns nicht oder nicht ausreichend bewegen. Wenn wir wenigstens zwischen unseren Home-Office-Aktivitäten einmal aufstehen oder auch umhergehen, wenn wir uns mit unseren Freunden via Smartphone unterhalten, dann wäre das schon ein großer Gewinn.“
Zum Abschluss gab die Dekanin noch ein paar Tipps ab, wie lange sich Kinder am Tag bewegen sollten: „Die aktuellen Empfehlungen, die von der Weltgesundheitsorganisation rausgegeben worden sind, sprechen von 60 Minuten körperlicher Aktivität, egal wie – ob freies Spiel draußen oder im Haus hoch und runter rennen, jede Minute zählt.“
Zum Interview auf „Sat.1 Bayern“
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Kontakt:
Prof. Dr. med. Renate Oberhoffer-Fritz
Dekanin Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften
Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie
Georg-Brauchle Ring 60/62
80992 München
Telefon 089 289 24570
E-Mail: renate.oberhoffer(at)tum.de
Text: Romy Schwaiger
Foto: Sat.1 Bayern
